Galizisches Ulanen - Regiment Nr. 8
(1887) Ramberg, Victor, Freiherr von, G.d.C.


Errichtung:

laut Convention vom 29.01.1718 von dem Markgrafen Friedrich Wilhelm von Brandenburg - Anspach in Bayern als Dragoner-Regiment aufgestellt und auf 6 Jahre in kaiserliche Dienste überlassen (laut Capitulation und Vollmacht war die eigentliche Aufstellung des Regiments dem FML Friedrich Herzog von Württemberg übertragen worden). Nach Ablauf der Capitulation als kaiserliches Regiment beibehalten.
1721 Teile der aufgelösten Dragoner-Reg. Roma und Tige inkorporiert .
1731 hatte das Reg. anlässlich seiner Verlegung (Überschiffung) aus Sizilien in die Lombardie seine Pferde zurückgelassen und wurde, da es auch sonst im Stande sehr herabgekommen war, durch Teile der Auctionskompanie von Batthyányi (DR Nr.10), Württemberg (DR Nr.11), Bayern (1740 aufgelöst) und Liechtenstein (1775 aufgelöst) komplettiert.
1740 die Grenadier- und drei ordinäre Kompanien des aufgelösten Dragoner- Reg. Ludwig Württemberg inkorporiert.
1760 wurde das Reg. zum Chevauxlegers- jedoch noch im Dezember desselben Jahres wieder zum Dragoner- Reg. übersetzt.
1768 die Grenadierkompanie an das neu aufgestellte 2. Carabinier- Regiment (später DR Nr.1) abgegeben, dagegen eine Eskadron vom aufgelösten Kürassier-Reg. de Ville erhalten.
Von 1769 führte das Reg. in der ganzen Kavallerie die Rangnummer 37.
1779 wurde es in ein Chevauxlegers- Reg. umgewandelt.
1785 eine Division des Ulanen- Freikorps zugeteilt, 1786 davon eine Eskadron an Kinsky - Chevauxlegers (DR Nr.10) abgegeben, die Division durch Neuwerbung komplettiert. 1791 diese Division an das neuformierte, spätere 1. Ulanenregiment abgegeben.
1798 erhielt das Reg. als Dragoner - Reg. (leichtes) die Nr. 10.
1802 wurde es wieder als Chevauxlegers - Reg. formiert und erhielt als solches die Nr.3. Auch wurde die Majors- Division von dem aufgelösten Dragoner - Reg. Kronprinz Nr.2 zugeteilt.
1851 wurde es in ein Ulanen - Reg. mit der Nr.8 umgewandelt.
1860 die 4. Division an das neu aufgestellte Freiwillige - Ulanen - Regiment (später Nr.13) abgegeben.

 

Ergänzungen:

Das Reg. ergänzte sich von 1781-1807 aus Nieder - und Oberösterreich, von 1807 aus Böhmen, seit 1813 aus Galizien; speziell 1853-57 aus dem Werbebezirk des IR Nr. 58 (Stanislau), 1857-60 aus denen der  Nr. 30 und 58 (Lemberg, Stanislau), 1857-72 aus Nr.9 und 58 (Stryi, Stanislau), 1872-75 nur aus Nr.58. 1873-83 aus Nr.24 und 58 (Kolomea und Stanislau), endlich 1883-89 noch aus jenem von Nr.95 (Czortków)

 

Friedensgarnisonen:

1718-19 Neapel, 1720-30 Neapel und Sizilien, 1731-34 Lombardie, 1735-47 und 1748 Mailand, 1749 Abbiate-grasso, 1753-56 Pest und Umgebung, 1763 Codogno, 1771 Szent Maria, 1773-1778 Stuhlweissenburg, 1779 Wien, 1780 Zolkiew, 1787-88 Miskolcz, 1798 Padua, 1801 Tarnów, 1802 und 1805 Siedlec, 1806 Lauffen, 1807 Ried, 1808-09 Wels, 1810 Bochnia, 1811-12 Gródek, dann Zolkiew, 1814-15 Rzeszóww, 1816 Tarnopol, 1821 Ungarisch Brod, 1822 Wien, 1823 Gyöngyös, 1824 Debreczin, 1825 Horodenka, 1831 Gródek, 1832 Reps, 1836-48 Nagy-Enyed, 1849 Mediasch, 1850 Ujpécs, dann Kecskemét, 1851 Alt-Arad, 1853 Ruma, 1854 Buzen (Walachei) 1855 Bukarest, 1856 Maria-Theresiopel, 1857 Tolna, 1859 Wessely, 1859-60 Raab, 1861 Rákos-Palota, 1863-66 Neuhäusel, 1866 Debreczin, 1872 Grosswardein, 1874 Gródek, 1887 Lemberg, 1886 Neuhäusel, 1888 Jaroslau, 1890 Stanislau, 1897 Czortków, 1899 Wien.

 

Regiments Inhaber:

1718

Friedrich Wilhelm, Markgraf zu Brandenburg-Anspach (Onolzbach), Obrist

1723

Carl Wilhelm Friedrich Markgraf zu Brandenburg-Anspach, Obrist*

1726

Johann August Herzog von Sachsen-Gotha, Obrist, FM

1767

Johann Graf Bettoni, FML

1773

Joseph Fürst Lobkowitz, G.d.C., FM

1779

Chevauxlegers- Regiment

1798

Dragoner-Regiment Nr. 10

1802

Chevauxlegers-Regiment Nr.3

1803

Andreas Graf O`Reilly, FML, G.d.C.

1832

Bartholomäus Graf Alberti de Pola, GM, FML

1836

Paul Frhr. v. Wernhardt, FML, G.d.C.

1846

Erzherzog Ferdinand Maximilian, Oberst, FML (Vize-Admiral)

1851

Ulanen-Regiment Nr.8

1864

Maximilian I. Kaiser von Mexiko

1867-68

unbesetzt

1868-84

Carl Graf Bigot de St. Quentin, G.d.C.

1884-87

unbesetzt

1887

Victor Frhr. v. Ramberg, FML, G.d.C.

*Die Inhabers-Rechte wurden, da derselbe minderjährig war, durch den G.d.C. Prinzen Heinrich Württemberg als "Ober-Inspector" des Regiments ausgeübt. Resignierte 1726

 

Zweite Inhaber:

1846-62 Philipp Frhr. v. Bechtold, FML, 1862-68 Carl Graf Bigot de St. Quentin


Regiments-Kommandanten:

1718 Frhr. Czeika v. Olbranowitz, Obrist
1728 der Inhaber Obrist Prinz v. Sachsen-Gotha
1734 Hannibal Frhr. v. Schmerzing, Obristlieutenant
1735 Georg Frhr. v. Kalkreuth, Obrist
1742 Friedrich Arnold v. Winkelmann, Obrist
1746 Franz Frhr. v. Levenehr, Obrist
1748 Heinrich Frhr. v. Stappel, Obrist
1753 Heinrich Isaak de Petit, Obrist
1753 Carl Graf O´Donell, Obrist
1757 Franz Graf Pompeati, Obrist
1768 Ernst Frhr. v. Blankenstein, Oberst
1755 Joseph Graf Berchthold, Oberst
1779 Joseph Graf Auersperg, Oberst
1788 Michael Melas, Oberst
1788 Georg Ludwig Frhr. v. Buccow, Oberst
1789 Andreas Keppner, Oberst
1789 Carl Frhr. Mack v. Leiberich, Oberst
1793 Paul Frhr. v. Winkler, Oberst
1796 Hannibal, Marquis Sommariva, Oberst
1799 Max Joseph Fürst Thurn und Taxis, Oberst
1800 Bernhard Grosser, Oberst
1805 Friedrich Graf Degenfeld-Schonburg, Oberst
1807 Leopold Frhr. v. Rothkirch, Oberst
1809 Simon v. Sardagna, Oberst
1812 Johann Heinrich Graf Auersperg, Oberst
1819 Aurelius Chevalier Provasi, Oberst
1824 Carl Frhr. v. Wuesthoff, Oberst
1832 Franz Graf Kesselstadt, Oberst
1833 Carl v. Stahel, Oberst
1840 Carl Frhr. v. Schwarzenau, Oberst
1848 Alois v. Hollner, Oberst
1848 Adam Graf Waldstein-Wartenberg, Oberst
1849 Ludwig Losy v. Losenau, Oberst
1849 Adolph Schönberger, Oberst
1849 Joseph Edler v. Berger, Oberst
1852 Anton Frhr. Dobrzenski v. Dobrzenitz, Oberst
1858 Heinrich Graf Coudenhove, Oberst
1860 Carl Frhr. v. Simbschen, Oberst
1864 Heinrich Graf Wurmbrand-Stuppach, Oberst
1867 Robert v. Kutschenbach, Oberst
1873 Eduard Leipold, Oberst
1878 Joseph Rott, Oberstlieutenant-Oberst
1883 Friedrich Schmerek, Oberstlieutenant-Oberst
1885 Jacob v. Zwehl, Oberst
1887 Friedrich Tilemann, Oberstlieutenant-Oberst
1890 Hyacinth Edler v. Schulheim, Oberst
1891 Adalbert Redlich, Oberst
1893 Clemens Frhr. Preuschen von u. zu Liebenstein, Oberst
1898 Georg Bach v. Klarenbach, Oberstlieutenant-Oberst
1899 Alois Hoppe, Oberstlieutenant
1900 Svetozar Davidov v. Illánesa, Oberst

 

Feldzüge:

1718 sofort nach Übernahme in kaiserliche Dienste nach Italien bzw. Neapel in Marsch gesetzt
1719 nach Sizilien überschifft, wo es an der Schlacht bei Francavilla teilnahm
1720 stand es bei den in West-Sizilien operierenden Truppen, wo es bis 1731 verblieb, teils in Neapel
1734 in Italien stehend, focht das Reg. bei Colorno, Parma, Quistello und Guastalla.
1735 in Ober-Italien und Tirol, ohne Gefecht
1737-39 am Türkenkrieg nicht beteiligt, verblieb es in der Lombardie
1741 nach Österreich gerückt, machte es den Winterfeldzug in Ober-Österreich und Bayern mit
1743 stand es am Inn und kam später in die Ober-Pfalz
1744 in der Hauptarmee, nahm es an der Einnahme von Lauterburg teil und rückte dann nach Böhmen
1745 bei dem Korps in Schlesien, beteiligten sich Abteilungen an der Überrumpelung von Kosel und dem Gefecht bei Neustadt; im Herbst erlitt das meist auf Vorposten an der Grenze stehende Reg. durch einen Überfall der Preussen bei Hultschin einige Verluste.
1746 rückte das Reg. nach Ober-Italien, kämpfte bei Rottofreno, kam aber im weiteren Verlauf der Kampagne nicht mehr in Aktion
1756 beim Korps in Mähren
1757 in der Armee des FM Daun, in welcher es mit Auszeichnung bei Kolin kämpfte. Reg. Kommandant Graf O´Donell wurde in Anerkennung der vorzüglichen Haltung des Reg. aussertourlich zum General, ebenso Oberstlieutenant Graf Pompeati zum Oberst befördert. Das Reg. beteiligte sich noch an dem Treffen bei Görlitz, den Schlachten bei Breslau und Leuthen und den späteren Gefechten bei Breslau.
1758 beim Korps de Ville in Schlesien bei der Zernierung von Neisse
1759 in der Hauptarmee, später im Korps Loudon, kam es nicht in`s Feuer
1760 im Korps Loudon nahm es an dem Gefecht bei Töpliwoda, den Schlachten bei Landshut, wo es sich auszeichnete, dann jener bei Liegnitz teil.
1761 in Schlesien, ohne Gefecht
1762 am Treffen von Peilau teilgenommen
1778-79 bei der Armee in Böhmen, zeichnete sich eine Division unter Oberstlieutenant Graf Auersperg im Gefecht bei Brüx aus
1788 anfänglich in Syrmien, später im Banat, beteiligten sich Abteilungen an dem Gefecht bei Bezanja, jenem vor Belgrad (Ausfall am 22.07), in welchem sich Rittmeister Graf Rottermund auszeichnete, dann an dem Rückzug von Karansebes
1789 bei der Belagerung von Belgrad
1790 bei der Observations-Armee in Mähren
1793 die Oberstlieutenants-Division unter Marquis Sommariva in den Niederlanden focht mit Auszeichnung bei Marchiennes, eine halbe Eskadron auch bei Orchies
1794 bestand diese Division ein Gefecht bei Landrecies (16.4.) und vereinigte sich dann mit den nachgerückten beiden anderen Divisionen welche die Schlacht bei Cateau mitgemacht hatten. Später nahm das Reg. an einigen Gefechten an der Sambre, dann den Schlachten von Charleroi und Fleurus teil, eine Eskadron noch bei der Verteidigung von Lüttich
1795 focht das Reg. mit besonderer Tapferkeit bei der Erstürmung des befestigten Lagers bei Mannheim (Neckarau) wo sich Riuttmeister Fürst Friedrich Schwarzenberg auszeichnete, ebenso Oberlieutenant Zerboni bei der Verteidigung von Edigheim.
1796 am Ober-Rhein, nahmen Abteilungen in Gefechten bei Schwetzingen, Frankenthal und Rastatt, später an den Schlachten bei Teining-Amberg und Emmendingen teil. Im Dezember kam es zur Belagerung von Kehl. Rittmeister v. Sardagna zeichnete sich als Führer eines Streifenkorps besonders aus.
1797 rückte das Reg. nach Tirol, dann Kärnten, ohne zum Einsatz zu kommen
1799 in Italien, focht es mit Auszeichnung bei Verona und Magnano, vorübergehend bei der Belagerung von Tortona, zeichnete sich das Reg. bei Marengo sowie der Schlacht an der Trebbia aus. Abteilungen fochten noch bei Novi, Fossano, Pinerolo, Castelletto, Madona del`Olmo, Centallo, Beinette, endlich bei Genola, wo das Reg.  erneut seine Tapferkeit bewies. Reg. Kommandant Marquis Sommariva erhielt für Magnano den MTO
1800 fochten Abteilungen bei Ivrea, Casteggio, Marengo sowie später bei Valeggio. Rittmeister v. Sardagna der sich bei Casteggio erneut auszeichnete, erhielt den MTO
1805 im Korps Kienmayer am Inn, focht es später mit Auszeichnung bei Austerlitz. Reg. Inhaber FML O´Reilly für Caldiero mit dem Kommandokreuz des MTO ausgezeichnet
1809 in Deutschland, in der Division Jellacic im Salzburgischen, wo sich Abteilungen an Gefechten bei Waging und Anthering beteiligten. Beim weiteren Rückzug dieser Division verblieb nur eine Eskadron bei derselben, die übrigen 7 stießen zur Hauptarmee im Marchfeld und fochten mit besonderen Auszeichnung bei Aspern, dann bei Wagram. Die 2. Majors-Division war vorübergehend im Brückenkopf von Pressburg detachiert.
Regimentskommandant Oberst Frhr. v. Rotkirch für Aspern aussertourlich zum GM befördert.
1812 im Auxiliar-Korps Schwarzenberg, focht das Reg. bei Podubie, Ploska, Krimini und Guidawa. Durch einen Überfall der Russen auf das Lager des Reg. bei Nieswiez erlitten 3 Eskadronen bedeutende Verluste an Gefangenen.
1813 in Deutschland, focht das Reg. bei Dresden, Abteilungen bei Freiburg, an der Flöha, bei Chemnitz und Penig. Mit Auszeichnung focht das Reg. bei Liebertwolkwitz und Leipzig. Oberstlieutenant Fürst A. Windisch-Graetz erwarb sich hier den MTO.
1814 in der leichten Division Moriz Liechtenstein, nahmen Abteilungen an den Gefechten bei Salins, Maisons-blanches, Moret, Villemaure, Troves u. A. teil
1815 zum 1. Reserve-Korps bestimmt, gelangte das Reg. jedoch nicht mehr auf den Kriegsschauplatz
1848 stand das Reg. in Siebenbürgen und gelangte meist nur Abteilungsweise zum Einsatz. Zwei Eskadronen zersprengten das 1000 Mann starke Insurgentenlager bei Radnóth, eine Eskadron focht im Verband der Kolonne Urban bei Vajda-Szent-Iványi und Szamos-Ujvár, andere Abt. waren bei der Einnahme von Klausenburg, dem Treffen bei Deés und dem Gefecht bei Csucsa. Eine Eskadron beteiligte sich an dem Zug gegen Arad mit den Gefechten bei Lippa und Arad.
1849 zwei Eskadronen fochten bei Gálfalva, zwei bei Hermannstadt. Das später vereinigte Regiment bei Salzburg, wo es sich auszeichnete. Bei Mühlenbach nahm Rittmeister Graf Alberti ein größeres feindliches Kommando gefangen. Zwei Divisionen fochten bei Szaszváros und Piski, das Regiment bei Mediasch. Auf dem Rückzug nach Kronstadt bestand es noch einige kleinere Scharmützel , kam dann in die Walachei und machte die Expedition in das Banat mit, wo eine Division an der Verteidigung von Weisskirchen teilnahm. Im Sommerfeldzug focht das Reg. bei Szemerja und Bükszád. Detachierte Kommanden nahmen an der Verteidigung der Festung Carlsburg und Temesvár teil. Ein Ergänzungstransport unter Unterlieutenant Heinz im Verband der Kolonne Urban nahm an den meisten von dieser bestandenen Gefechten teil und führte auch selbständig einen gelungenen Überfall bei Maros-Vásárhely aus. Eine aus Ergänzungsabteilungen zusammengesetzte Division hatte sich an die Südarmee des Banus angeschlossen und bestand in derselben einige kleinere Gefechte
1866 mit 5 Eskadronen in der 1. Reserve-Kavallerie-Division der Nordarmee, mussten sich 2 Eskadronen bei Cervena Hora, von Übermacht angegriffen und umzingelt, mit bedeutende Verlusten durchschlagen. Das Reg. focht bei Königgrätz und Göding.

Adjustierung des Reg. Nr. 8


1738: Dragoner-Reg . - roter Rock, blaue Aufschläge,
1757: dunkelblauer Rock, ponceaurote Aufschläge, blaue Hosen
1765: roter Rock, hellblaue Egalisierung, weiße Hosen, weiße Knöpfe*
1767: weißer Rock, hellblaue Egalisierung, weiße Hosen, weiße Knöpfe
1773: Chevauxlegers Reg.  unverändert
1798: Dragoner Reg. Nr.10 - dunkelgrüner Rock, hellblaue Egalisierung, weiße Knöpfe
1802: Chevauxlegers Reg. Nr.3 - weißer Rock, hell- später scharlachrote Egalisierung, weiße Hosen, gelbe Knöpfe
1850: dunkelgrüner Waffenrock und Pantalons, carmoisinrote Egalisierung, gelbe Knöpfe**
1851: Ulanen Reg Nr.8 - scharlachrote Czapka, dunkelgrüne Ulanka und Pantalons, scharlachrote Egalisierung, weiße Knöpfe
1865: krapprote Tatarka, lichtblaue Ulanka, krapprote Egalisierung und Hosen, weiße Knöpfe
1876: krapprote Czapka, lichtblaue Ulanka, krapprote Egalisierung und Stiefelhosen, weiße Knöpfe
 
*diese Anordnung wurde nicht durchgeführt
** diese Änderung wurde in Folge der kurz darauf erfolgten Umwandlung in ein Ulanen-Reg. nicht in Kraft getreten



Mannschaft als O´Reilly-Chevauxlegers  um 1810
 
Quellen:
Obstlt. Alphons Frhr. v. Wrede, Geschichte der K.u.K. Wehrmacht von 1618 bis Ende des XIX. Jahrhunderts.
  

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