Das Warasdiner Grenz-Husarenregiment




1747 durch den FZM. Prinz von Hildburghausen mit fünf Kompanien aufgestellt.
 

1749 auf 2 Kompanien herabgesetzt
1763 auf 3 Eskadronen (sechs Kompanien) kompletiert
1780 als Regiment aufgelöst, in IR eingeteilt
1786 diese aufgelöst bzw. die Husaren als Waffengattung ganz aufgelöst

Stabsstation:

1747 Petrinia, 1772 Belovar

Regimentsinhaber:

Das Regiment hatte keinen Inhaber

Regiments Kommandanten:
 

1747 Mannherdt, Obristwachtmeister
1749 Anton v. Kukez, Obristwachtmeister
1760-61 unbesetzt
1762 Franz Carl v. Schröckinger, Major-Oberstlieutenant
1766 Chtistoph Frhr. v. Wallisch, Major-Oberstlieutenant
1772 Franz Ernsz Graf Gosseau, Oberstlieutenant
1774 Michael Csernel v. Csernelháza, Oberstlieutenant

Feldzüge:
 

1746-49 war das Reg. nicht ausmarschiert
1756 stand die Division in Sachsen
1757 mit Auszeichnung bei Landshut gefochten
1758-61 diente zumeist in Sachsen, ohne größere Aktion
1762 zeichnete sich Rittmeister Kulnek im Gefecht bei Horne in der Lausitz aus
1778 war das Reg. bei der Armee in Böhmen bei kleineren Aktionen beteiligt, so bei Mönchswalde und Welwarn
1779 zwei Eskadronen bei der Verteidigung von Zuckmantel beteiligt


   
Adjustierung des Warasdiner Grenz-Husarenregimentes


 
Kopfbedeckung
Tuchsack
Pelz
Dolman
Aufschläge
Hose
Knöpfe/
1769
Tschako schwarz
-
grasgrün
grasgrün
rot
krapprot
gelb

Vor 1769 trug das Reg. sehr unterschiedliche Farben: roter Dolman, Pelz und Hosen, sind nachgewiesen. Als Kopfbedeckung diente Anfangs der "Klobuk" - eine zylinderförmige Filzmütze


Warasdiner Grenz-Husarenregiment: grüner Dolman, schwarze Mütze, ca. 1752

  
Quellen:
  • Obstlt. Alphons Frhr. v. Wrede, Geschichte der K.u.K. Wehrmacht von 1618 bis Ende des XIX Jh. Wien, 1898-1905.
  • György Ságvári, Das Buch der Husaren, Magyar Könyvklub Verlag, Budapest 1999.
 
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