Das Slawonische Grenz-Husarenregiment 


1747 durch den FML. Engelshofen auf dem Gebiet längs der Save mit 6 Eskadronen aufgestellt.
 

1750 reorganisiert, mit dem syrmischen Reg. vereint, in 8 Eskadronen formiert erhielt es den Namen "Syrmisches Husarenregiment"
1753 in "Slawonisches Husarenregiment" umbenannt und in 6 Eskadronen formiert
1780 als Regiment aufgelöst, jedem IR zwei Eskadronen zugeteilt
1785 die geplante Wiederherstellung unter Einbeziehung der Banatisch-Illyrischen Husaren Eskadronen kam nicht zur Durchführung

Stabsstation:

Vinkovce, später Golobrdo
 

Regimentsinhaber:

1750-1761 Franz Frhr. v. Engelshofen. FML, FMZ
 

Regiments Kommandanten:
 

1747 Alexander v. Petrandi, Obristlieutenant
1753 Conrad Graf Brunyan, Obrist
1762 Marquis Belcredi, Oberst
1772 Christoph Frhr. v. Wallisch, Oberst
1779 Peter Vitus v. Quosdanovich, Oberst

Feldzüge:
 

1758 erst in diesem Jahr auf den Kriegsschauplatz gezogen, kam das Reg. nach Mähren und focht später bei Hochkirch
1759 beim Überfall auf Greiffenberg und dem Treffen bei Maxen
1760 im Verband der Reichsarmee focht das Reg. mit Auszeichnung bei Strehlen und Torgau
1761 in Sachsen, ohne größere Aktion
1762 an dem Gefecht bei Döbeln mit Auszeichnung teilgenommen
1778 war das Reg. bei der Armee in Böhmen und nahm am Gefecht bei Taubnitz teil
1779 wurde 1 Eskadron unter Rittmeister Graf Brankovich bei Strockowitz überfallen und umzingelt, hieb sich jedoch mit Bravour durch. Das Reg. nahm noch am Gefecht bei Freihermersdorf teil


 


Adjustierung des Slawonischen Husarenregimentes


 
 
Kopfbedeckung
Tuchsack
Pelz
Dolman
Aufschläge
Hose
Knöpfe/
1769
Tschako schwarz
-
papageigrün
papageigrün
rot
krapprot
gelb

 


Slawonisches Husarenregiment: grüner Dolman, grüne Mütze, ca. 1750

Quellen:

  • Obstlt. Alphons Frhr. v. Wrede, Geschichte der K.u.K. Wehrmacht von 1618 bis Ende des XIX Jh. Wien, 1898-1905.
  • György Ságvári, Das Buch der Husaren, Magyar Könyvklub Verlag, Budapest 1999.
 
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