11.* Mährisches Dragoner-Regiment 
(1848) Kaiser Franz Joseph

Das Regiment besaß eine demselben mit dem Allerhöchsten Befehlsschreiben vom 30. November 1898 (Personal Verordnungs Blatt Nr. 48) verliehene, an einer silbernen Ehrentrompete zu tragende goldene Inhaber Jubiläums Medaille. Diese zeigte auf der Vorderseite das Relief Porträt des Kaisers in Inhaber Uniform, die Inschrift "Franz Joseph I." und das Schild des Allerhöchsten Wappen mit der Krone. Die Rückseite enthielt die Widmung: "Der Inhaber seinem Dragoner Regiment Nr. 11. 1848 - 1898". Die Ehrentrompete war mit vergoldeten Relief Verzierungen und mit einem bestickten Gold - Stoff Behang versehen 
 

Errichtung und Veränderungen.

1688 laut Capitulation vom 20 Dezember durch den GFWM Heissler auf eigene Kosten als Dragoner Regiment aufgestellt. (Sammelplatz in Böhmen) 
 
 

1720
eine Kompanie des aufgelösten Dragoner Reg. Battée inkorporiert
1731
Teile der 1727 aufgestellten Auctions Kompanie an das Regiment Sachsen - Gotha (später Ulanen Nr. 8) abgegeben
1760
im Januar wurde das Reg. in ein Chevauxlegers Regiment umgewandelt, jedoch Ende des Jahres wieder als Dragoner Reg. formiert
1768
die Grenadier Kompanie an das neu aufgestellte 2. Carabinier - Regiment 
(später Dragoner Nr. 1) abgegeben, dagegen eine Eskadron des aufgelösten Dragoner Reg. Althann inkorporiert
1769
erhielt das Reg. in der gesamten Kavallerie die Rangnummer 38
1775
die Oberst Division des aufgelösten Dragoner Reg. Liechtenstein inkorporiert
1798
wurde das Reg. in ein Dragoner Reg. (leichtes) umgewandelt und erhielt als solches die Nr. 8
1802
erhielt es 180 Mann von Savoyen Dragonern und führte von 1802 - 1860 als Dragoner Reg. die Nr. 3
1860
wurde es in ein Kürassier Reg. umgewandelt und erhielt als solches die
Nr. 11
1867
unter Beibehaltung der Nummer wieder zum Dragoner Reg. übersetzt

 
Ergänzungen:
 
von 1781 rekrutierte sich das Reg. aus Mähren und Schlesien. Es erhielt jedoch bereits seit 1766 vielfach Rekruten aus dem Gebiet seiner jeweiligen Inhaber, der Herzöge von Württemberg. 1817 wurde es mit der Ergänzung an Böhmen, 1830 jedoch an Galizien überwiesen, von 1853 ergänzte es sich speziell aus dem Werbebezirk von Nr. 57 (Tarnów); 1857 - 60 aus den Ergänzungs Bezirken der IR Nr. 10, 20, 40, 56 und 57 (Przemysl, Sandec, Rzeszów, Wadowice, Tarnów). Im Februar    1859 wurde dessen Überweisung an Venetien (Ergänzungs Bezirk des IR Nr. 13 in Padua) angeordnet, dasselbe jedoch schon im September 1859 an Galizien rücküberwiesen und zwar bis 1867 an die bisher genannten Bezirke, nur dazu noch Nr. 77 (Sambor); 1867 - 68 auch noch Nr. 13 (Krakau, somit ganz West Galizien). 
Von 1868 - 75 ergänzte sich das Reg. nur aus dem Ergänzungs Bez. Nr. 77; 1875 - 1883 aus jenen von Nr. 9 und 80 (Stryj, Zloczów), 1883 - 89 endlich aus jenen von Nr. 15, 30, 80 und 89 (Tarnopol, Lemberg, Zloczów, Gródek). 

1889 wurde das Reg. mit der Ergänzung an den Bereich des 11. Korps (Militär Territorial Bezirk Lemberg) gewiesen, 1890 jedoch an den des 2. Korps (Militär Territorial Bezirk Wien), erhielt seine Rekruten jedoch vorwiegend aus Mähren 
 

Friedensgarnisonen:

1699-1701 Oppeln, 1714 Hildesheim, 1715-16 Limburg, 1718 Banat, 1719 Güns, 1732-34 Marczal, 1735 Ober Pfalz, 1736-37 Jazygier Komitat, 1739-41 Somogyer Komitat, dann Slawonien, 1749 Arad, 1750 Kolin, 1753 Stuhlweissenburg, 1754 Fünfkirchen, 1755-56 Siebenbürgen, 1763 Essegg, 1764 Barser, Sohler und Honter Komitat, 1770 Balassa - Gyarmat, 1772 Novosielce, 1775 Gaja, 1777-78 Maria Theresiopel, 1779 Arad, 1780 Pécska, 1786 Ujpécs, 1793-97 Nagy Enyed, dann Csákány, 1798-99 Fünfkirchen, Pécsvárad, 1801 Nyiregyháza, 1802 Maria Theresiopel, 1803-05 Wien, 1806 Ujpécs, 1808-09 Sárvár, 1810 Grosswardein, dann Szász Régen, 1812-13 Fratautz (Bukowina) Suczawa, 1814-15 Simmern (Pfalz), 1815 Landau, 1816 Tarnów, 1825 Wien, 1826 Lancut, 1830 Tarnów, 1831 Gabel, dann Leipnik, 1832 Prossnitz, 1846 Troppau, 1847-48 Gross Tapolcsán, 1849 Essegg, 1850 Schlan, 1851 Dobran, dann Prosnitz, 1854 Jaroslau, Zolkiew,dann Sambor, 1855-59 Lancut, 1859 Wien, 1862 Bruck a. d. Leitha, 1863-66 Güns, 1866 Kecskemét, 1867 Szegedin, 1876 Kecskemét, 1878 Czegled, 1880 Tarnów, 1889 Zolkiew, 1889 Gródek, 1896 Stockerau. 
 
 

Regiments - Inhaber
 
1688
Donatus Graf Heissler von Heitershelmb, GFWM, G.d.C.
1692
Philipp Jakob Von der Porten (La Porte), Obrist
1693
Franz Joseph Graf Serényi (Sereni) FML
1705 
Carl Colona Graf zu Fels, GFWM, G.d.C.
1713
Eberhard Ludwig Herzog Württemberg, FM
1734
Carl Alexander Herzog Württemberg, FM
1737
Carl Rudolph Herzog Württemberg - Neustadt, FM
1740
Carl Eugen Landprinz (1744 regierender Herzog) Württemberg - Stuttgart, Obrist
1793
Ludwig Eugen Herzog Württemberg, Oberst
1795
Friedrich Wilhelm Carl Erbprinz (1797 Herzog, 1803 Kurfürst, 1806 König)
1798
Dragoner Regiment Nr. 8
1802
Dragoner Regiment Nr. 3
1809
Vincenz Frhr. Knesevich von St. Helena, FML, G.d.C.
1832
Friedrich Frhr. von Minutillo, FML 
1843
Erzherzog Franz Joseph, Oberst
1848
Kaiser Franz Joseph
1860
Kürassier Regiment Nr. 11
1867
Dragoner Regiment Nr. 11

 
Zweite Inhaber:
1843-54 Franz Ludwig Graf Bigot de St. Quentin, FML, 1855-70 Carl Graf Cavriani, FML 

 

Regiments Kommandanten:
 

1689
Jakob Philipp Von der Porten, Obristlieutenant
1692
derselbe als Obrist Inhaber
1693
der Inhaber Obrist Graf Serényi
1700
Johann Gabriel Frhr. von Selb, Obristlieutenant - Obrist
1705
Bernhard von Heissler, Obristlieutenant - Obrist
1709
Joseph von Waderborn (Wattenborn) Obristlieutenant - Obrist
1727
(1724) Christian Ludwig Graf Waldeck, Obrist
1734
Christian Fürst Thurn und Taxis (Latour) Obristlieutenant - Obrist
1741
Ludwig Carl Frhr. von Bretlach, Obrist
1742
Johann Graf Joyeuse, Obrist
1743
Ludwig Frhr. von Bretlach, Obrist
1757
Joseph Graf Saint - Ignon, Oberst
1758
Johann Graf Pachta, Oberst
1762
Joseph Graf Kinsky, Oberst
1764
Friedrich Anton Graf Hohenzollern - Hechingen, Oberst
1773
Friedrich Frhr. Breidbach von Büresheim, Oberstlieutenant - Oberst
1784
Wilhelm Frhr. von Haan, Oberst
1789
Ferdinand Frhr. von Ritschan (Rziezan) Oberstlieutenant - Oberst
1796
Marcus Frhr. von Frossard, Oberst
1797
Johann Frhr. Festenberg von Hassenwein, Oberst
1800
Johann Frhr. von Wodniansky, Oberst
1805
Wenzel Frhr. von Ollenhausen, Oberst
1810
Carl Graf Giucciardi, Oberst
1810
Joseph von Haecht, Oberst
1813
Jakob Oláh de Nánás, Oberst
1823
Franz Ludwig Graf Bigot de St. Quentin, Oberst
1831
Joseph von Mackay, Oberst
1834
Ernst Graf zu Stolberg - Stolberg, Oberst
1838
Heinrich von Blankenburg, Oberst
1843
Joseph Gutjahr von Helmhof, Oberst
1848
Joseph Jakubowsky von Toporczyk, Oberst
1848
Rudolph Ullrich Edler von Helmschild, Oberst
1849
Joseph Regelsberg von Thurnberg, Oberstlieutenant (ad interim)
1849
Leopold Graf Sternberg, Oberst
1850
Prokop Frhr. Dobrzensky von Dobrzenitz, Oberst
1857
Carl Spécz von Ladháza, Oberst
1860
August Korren von Pernbregg, Oberst
1863
Justin Graf Bolesta - Koziebrodzky, Oberst
1866
Franz Graf Schaaffgotsche, Oberst
1869
Joseph Ritter von Rodakowsky, Oberst
1875
Emil Frhr. von Bertrand d´Omballe, Oberstlieutenant - Oberst
1879
Julius Prokop, Oberstlieutenant - Oberst
1885
Johann Ritter Bordolo von Boreo, Oberstlieutenant - Oberst
1890
Heinrich Pauer, Oberstlieutenant - Oberst
1892
Alfred Zietkiewicz, Oberstlieutenant - Oberst
1897
Gustav Igálffy von Igály, Oberst
1899
Otto Poten, Oberstlieutenant - Oberst

 
Feldzüge:
 
1689
rückte das Regiment nach seiner Komplettierung nach Siebenbürgen
1690
stand dort im Korps Trautmansdorff und kam
1691
zur Belagerung von Grosswardein, an der es auch in der 1. Hälfte des Jahres 1692 teilnahm. Später stand es an der Drau und unteren Donau
1693
war das Reg. bei der kurzen Belagerung von Belgrad und bestand auf dem Rückzug unter General Hofkirchen ein siegreiches Gefecht
1694
in der Hauptarmee bei Peterwardein
1695
in der Armee des Kurfürsten von Sachsen, ohne Aktion
1696
nahm es mit Auszeichnung an der Schlacht von Olasch teil
1697
im Korps Auersperg bei der Expedition gegen Bihác, später nahm es an der Schlacht bei Zenta teil. 
1698
in der Hauptarmee, Zug nach Arad
1701
nach Italien gerückt, nahm das Reg. an dem Treffen bei Capri und der Schlacht bei Chiari teil. Obristlieutenant Selb nahm im Dezember Marcaria, OWM Heissler Castellucchio ein
1702
focht das Reg. bei Luzzara
1703 
stand es am Po. Ein Detachement nahm an dem Streifzug des Generals Visconti nach Piemont (Gefecht bei Dernice) teil. 4 Eskadronen rückten 1704 nach Piemont, standen im Lager Crecentino und nahmen an dem Angriff auf Verrua teil. Die in der Lombardie zurückgebliebenen Eskadronen machte den Rückzug nach Tirol mit.
1705
die letzteren fochten bei Cassano, jene in Piemont standen im Lager bei Ciavasso. Eine aus Ergänzungen geformte Eskadron stand in Bayern
1706
das mittlerweile vereinigte Regiment nahm an der Entsatzschlacht vor Turin teil
1707
war das Reg. bei dem Zuge in die Provence
1708
im Mosel Korps nach den Niederlanden, wo es bei der Belagerung von Lille verwendet wurde
1709
nahm das Reg. an der Schlacht von Malplaquet ehrenvoll Anteil.
Als Auszeichnung wurde dem Reg. gestattet, hier eroberte Pauken führen und sich derselben auf Märschen bedienen zu dürfen
1710
bei der Belagerung von Douay
1717
stand das Reg. am Ober Rhein
1712 
wieder in den Niederlanden, wo eine Abteilung bei Denain im Gefecht stand
1713
auf Postierung bei Mannheim
1716
nach Ungarn gerückt, kam das Reg. zur Belagerung von Temesvár
1717
focht es mit Auszeichnung bei Belgrad
1734
in Italien stehend, focht das Reg. mit Auszeichnung bei Parma, dann bei Quistello und erlitt bei Guastalla große Verluste
1735
in Ober Italien und Tirol, ohne Aktion
1737
in der Hauptarmee die Vorrückung nach Nissa mitgemacht. Obristlieutenant Pfefferkorn brachte auf einem Streifzug gegen Novibazar den Türken bei Kossowo empfindliche Verluste bei, fiel jedoch in dieser Aktion
1738
auf Postierung an der Save, nur einzelne Abteilungen bei dem Entsatz von Raca in Aktion
1739
focht das Reg. bei Grocka und Pancsova
1741
nach Schlesien gerückt, focht das Reg. mit Auszeichnung bei Mollwitz und kam später nach Böhmen
1742
focht es bei Caslau, stand vorübergehend bei Prag und später im Erzgebirge detachiert
1743
in der Oberpfalz, dann rückte es an den Rhein
1744
machte es den Rückzug nach Böhmen und die Operationen dort mit
1745
eine Eskadron beim Treffen bei Habelschwerdt, das Regiment in den Schlachten bei Hohenfriedberg und Soor
1746
rückte das Reg. in die Niederlande, nahm aber an der Schlacht bei Rocour nicht teil
1747
focht es mit Auszeichnung bei Lawfeld
1748
war es bei den zum Entsatz von Maastricht versammelten Truppen
1757
stand das Reg. in der Armee Daun´s und focht bei Kolin, wo es sich unter Führung Joseph Graf Saint - Ignon hervorragend schlug. Des schwachen Standes wegen nur in 4 Eskadronen focht das Reg. noch bei Breslau und Leuthen
1758
im Korps de Ville eingeteilt, zeichnete sich das Reg. in den Gefechten bei Predlitz, Wisternitz und Holitz aus. Ein Detachement von 200 Mann beteiligte sich im Korps Loudon an dem Überfall bei Domstadtl. Bei Hochkirch kam das Reg. nicht zur Verwendung
1759
war das Reg. anfänglich in der Hauptarmee, später im Korps Loudon focht es bei Kunersdorf, wo sich insbesondere die Grenadier Kompanie auszeichnete
1760
kam nur die Grenadier Kompanie bei Landshut und Liegnitz zum Einsatz, ebenso ein Detachement des auf Postierung in Böhmen verbliebenen Regiments bei Nieder Mülsen
1761
bei der Armee in Schlesien, an der Belagerung von Schweidnitz teilgenommen
1762
abermals in Schlesien, nahmen Abteilungen am Gefecht von Leuthmannsdorf teil. Die Grenadier Kompanie nahm ehrenvoll an der Verteidigung von Schweidnitz teil
1778
stand das Reg. mit 3 Divisionen in Mähren und erlitt bei dem Überfall der Preussen auf die vorgeschobene Brigade Knebel bei Mladecka bedeutende Verluste
1784
nahmen 2 Divisionen an der Unterdrückung des Aufstandes der Walachen in Siebenbürgen teil
1788
war das Reg. mit 3 Divisionen im Korps Wartensleben im Banat, eine Eskadron unter Major Festenberg warf eine bei Plosic übergangene türkische Abteilung zurück, die Oberstlieutenants Division deckte den Rückzug der bei Zupanek iin Unordnung gheratenen Infanterie der Brigade Papilla und hielt die Verfolgung auf. Bei dem Rückzug des Korps aus der Stellung von Lazu Mare zeichnete sich Major Festenberg und Rittmeister Wodniansky aus
1789
war das Reg. in dem Treffen bei Mehadia
1790
nahm eine Division des in der Walachei stehenden Regiments an der Schlacht von Kalafat teil, zwei Divisionen an den Gefechten bei Florentin.
Anlässlich der ersten Kriege gegen Frankreich verblieb das Reg. in seiner Friedensgarnison und wurde erst 1797 zu dem in Inner Österreich formierten Reserve Korps gezogen, trat jedoch nicht mehr in Aktion. 
1799
aus Ungarn nach Italien gerückt, nahm eine Division an der Schlacht bei Trebbia teil. Das Reg. (3 Divisionen) war später bei den zur Deckung der Belagerung von Piacenza, dann von Tortona verwendeten Truppen und bestand Anfang September glückliche Gefechte bei Carrosio und Novi.
Im weiteren verlauf des Feldzuges in der Hauptarmee, kämpfte das Reg. bei Fossano und Pinerolo, kam dann zur Belagerung von Cueno, Abteilungen dann im Gefecht bei Beinette, der Schlacht bei Genola und den Kämpfen bei Mondovi
1800
stand das Reg. im Reserve Korps Vukassovich an der Sesia und focht mit Auszeichnung bei Turbigo. Eine der Hauptarmee zugeteilte Eskadron macht die Schlacht bei Marengo mit.
1805
war das Reg. (8 Eskadr.) ursprünglich in Italien eingeteilt, kam aber später zur Armee nach Deutschland, bzw. zum Korps des Erzherzog Johann in Tirol. Die Oberstlieuetenants Division, in Nord Tirol stehend, bewirkte unter ihrem Kommandanten Ritter von Baumgarten unter schwierigen Bedingungen ihren Rückzug und die Vereinigung mit dem Rest des Reg.
1809
im 2. Reserve Korps der Armee in Deutschland focht es bei Landshut und Neumarkt, 2 Eskadronen bei Ebelsberg. Das Reg. kämpfte, nachdem es an der Verteidigung von Wien teilgenommen, wo ein Teil der Reserve Eskadron in Gefangenschaft geriet, bei Aspern und Wagram, endlich bei Znaim (Tesswitz)
1813
waren 2 Divisionen im galizischen Reserve Korpsund kamen später zur Donau Armee (österreichisch - bayrische Korps Wrede). Das Reg. bei dem inzwischen auch die 3. Division eingerückt war, focht mit Auszeichnung bei Hanau. 
1814
weiter im Korps Wrede, focht es mit Auszeichnung bei Brienne und Bar-sur-Aube. Abteilungen bei St. Martin (Troyes) la Guillotiére sowie bei Arcis-sur-Aube
1815
in Deutschland, 2 Eskadronen im Gefecht bei Selz, das Reg. bei der Blockade von Straßburg
1848
im Korps Jellacic (3 Divisionen), nahm es an dem Treffen bei Schwechat teil, Abteilungen fochten beim Vorrücken nach Ungarn bei Parndorf, Bábolna und Moór
1849
Gefecht bei Tetény. Die Oberstlieutenants - und Majors Div. standen in der Brigade Karger bei Szolnok, wo sie sich bei dem feindlichen Überfall am 5. März wacker schlugen. Das Reg. focht bei Tapio - Bicske und Isaszeg, endlich bei Keresztúr.
Im Sommer Feldzug stand das Reg. in der Süd Armee, wo es sich im Treffen bei Kács auszeichnete, focht ferner bei Hegyes und Mosorin (Majors Div.)
1859
traf das Reg. erst Mitte Juni in Italien ein und stand während der Schlacht bei Solferino in der Kavallerie Brigade Zedtwitz bei Medole
1866
war das Reg. mit 4 Eskadronen bei der Nord Armee (Brigade Schindlöcker der Reserve Kavallerie Division) und focht bei Wysokow und Königgrätz

Adjustierung des Regimentes
 Als Dragonerregiment
1738: roter Rock, schwarze Aufschläge 
1757: blauer Rock, rote Aufschläge 
1765: roter Rock, schwarze Egalisierung, weiße Knöpfe 
1767: weißer Rock, schwarze Egalisierung, weiße Hosen, weiße Knöpfe
Dragoner-Regiment Nr.8
1798: dunkelgrüner Rock, blassrote  Egalisierung, weiße Hosen, gelbe Knöpfe 

Dragoner-Regiment Nr. 3
1802: weißer Rock, dunkelrote  Egalisierung, weiße Hosen, weiße Knöpfe 
1850: weißer Waffenrock, dunkelrote Egalisierung, lichtblaue Pantalons, weiße Knöpfe 

Kürassier-Regiment Nr. 11
1860: weißer Waffenrock, scharlachrote Egalisierung, lichtblaue Pantalons, weiße Knöpfe 

Dragoner Regiment Nr.11
1868: lichtblauer Waffenrock, scharlachrote Egalisierung, krapprote Stiefelhose, weiße Knöpfe 

 Dragoner 1840 (links) und 1850 (rechts)

Quellen:

  • Obstlt. Alphons Frhr. v. Wrede, Geschichte der K.u.K. Wehrmacht von 1618 bis Ende des XIX. Jahrhunderts
  • L. und F. Funcken, Historische Uniformen, ORBIS Verlag, 2000
 
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