2.* Böhmisches Dragoner-Regiment 
(1890) Eduard Graf Paar, G.d.C.
 
 

* Als Dragoner-Reg. Nr. 2 gab es 1798 - 1801 das in diesem Jahr aufgelöste Reg. Kronprinz Ferdinand, von 1802 bis 1860 das spätere Husaren-Reg. Nr. 15, von 1860 - 1867 das Dragoner-Reg. Nr. 11.

Errichtung und Veränderungen.

1672 laut Patent vom 22.12. durch den Obristen Grafen Caraffa als Kürassier Regiment im Reiche aufgestellt.
 

1679
Teile des aufgelösten Reg. Holstein inkorporiert
1721
Eine Eskadron des Reg. Steinville inkorporiert
1731
Die 1727 aufgestellte Auctionskompanie aufgelöst und teilweise an die Reg. Pignatelli und Kokorowa abgegeben
1768
Die Carabinierkompanie an das neu aufgestellte 2. Carabinier Reg. (später DR Nr.1) abgegeben, dagegen eine Eskadron des aufgelösten Reg. Kleinholdt übernommen
1769
erhielt das Reg. in der ganzen Kavallerie die Nr. 29
1775
Erhielt das Reg. eine Eskadron der Majors-Division des aufgelösten Reg. Rothschütz und die ganze Oberst-Division von Podstatzky-Kürassieren
1798
Ab diesem Jahr führte das Reg. als Kürassier-Reg. die Nr. 2
1801
Die Majors-Div. des aufgelösten Kürassier-Reg. Zezschwitz übernommen
1867
Wurde das Reg. unter Beibehaltung seiner Nummer zum Dragoner-Reg. übersetzt

Ergänzungen:

von 1781 an rekrutierte sich das Reg. aus Ober- und Nieder - Österreich (erhielt schon seit 1800 einen Teil der Rekruten aus Böhmen), seit 1817 ergänzte es sich aus Böhmen, bis 1853 aus allen Werbebezirken, 1853-57 aus dem von Nr. 21 (Chrudim), 1857-60 auch noch aus jenen der IR Nr. 11 und 18 (Pisek und Königgrätz) von 1860-68 aus jenen von Nr. 18, 21, 75, von 1868-83 nur aus Nr. 21 und 75, seit 1883 aus den Ergänzungsbezirken Nr. 28, 88 und 102 (Prag, Beraun und Beneschau).

Seit 1889 war das Reg. mit der Ergänzung an den Bereich des 8. Korps (Militär-Territorial-Bezirk Prag) gewiesen.

 

Friedensgarnisonen:

1673 Schlesien und Böhmen (Taus), 1678 Ober Ungarn, 1680 Trentschin, 1681-82 Güns, 1698 Schlesien, 1699-1701 Eger, 1711 Budweis, dann Tolna, 1715-16 Hont, 1718 Warasdin, dann Neapel, 1721 Wien, 1722-32 abwechselnd Slawonien und Serbien, 1732 Arad, 1733 Hermannstadt, 1734-37 Zemplin, 1740-41 Leutschau, 1744 Klausenburg, 1752 Chrudim, 1753 St. Georgen (Pressburg), 1754-56 Honter und Sohler Komitat, 1763 Gran, 1765 Raczkeve bei Pest, 1771 Czegléd, 1772 Nagy-Körös, 1776-78 Pest, 1779 Haraszthy, 1783 Kecskemét, 1784 Uharos-Berényi, 1785-88 Kecskemét, 1790 Mähren, dann Gyöngyös, 1792-93 St. Georgen, 1798-99 Wien, 1801 Gyöngyös1804-05 Miskolcz, 1806 Moór, dann Wien, 1807 Güns, 1808-09 Margarethen (Oedenburg), 1810-13 Güns, 1814-15 Saaz, 1816 St. Georgen, 1817 Wien, 1818 Hüns, 1821 Vicenza, 1822 Güns, 1825 Gaja, 1827 Leipnik, 1831 Tarnów, 1832-48 Lancút, 1849 Wien, 1851 Oedenburg, 1854 Ost-Galizien, 1855 Austerlitz, 1860-66 Kecskemét, 1866 Neuhäusel, 1869 Wien, 1873 Strockerau, 1875 Wien, 1876 Oedenburg, 1884 Wiener-Neustadt, 1898 Tarnopol
 

Regiments - Inhaber
 

1672
Anton Caraffa, Graf, Obrist, FM **
1693
Franz Sigmund Schrattenbach, Graf, Obrist
1693
Maxmilian Wilhelm, Prinz von Braunschweig - Lüneburg und Hannover, FML,FM
1726
Ludwig, Frhr. von Uffeln (Offeln), GFWM, FML
1733
Carl, Hrzg. von Braunschweig-Lüneburg - Bevern, GFWM
1736
Theodor, Fürst Lubomirski, FM
1745
Ludwig Carl Frhr. von Bretlach, FML, G.d.C.
1767
Carl, Graf Caramelli, FML, G.d.C.
1789
Franz Joseph von Este, Erzherzog, Herzog von Modena. (Franz IV) G.d.C.
1798
seit diesem Jahr führt das Reg. als Kürassier-Reg. die Nr.2
1846
Heinrich, Frhr. Sunstenau von Schützenthal, FML
1850
Maxmilian Joseph, II. König von Bayern
1864
Friedrich, Graf Wrangel, königlich preussischer FM
1867
Dragoner-Reg. Nr.2
1877
Tassilo, Graf Festetics de Tolna, FML, G.d.C.
1883
Nicolaus, Graf Pejacsevich von Veröcze, FML, G.d.C.
1890
Eduard, Graf Paar, FML, G.d.C.

**Bemerkung: Graf Caraffa wurde durch die sogen ."Eperjeser Schlachtbank" (Marcellum Eperiessiense) berühmt - berüchtigt. 

Als Kommandant in Oberungarn stand er 1686 an der Spitze eines Gerichtes, das die Anhänger Tököly´s bestrafen sollte. Aufgrund von konstruierten Anschuldigungen, mit einer Dirne als Hauptbelastungszeugen, ließ er 24 Bürger und Angehörige des niederen Adels aus Presov (Eperjes) und Umgebung zwischen März und September 1687 grausam foltern und anschließend hinrichten. Die Körper wurden gevierteilt und für einige Monaten am Stadttor aufgehängt. Erst Ende des Jahres gelang es den Delegaten des ungarischen Landtages in Pressburg bei Kaiser Leopold, der von den Vorkommnissen nichts wusste, die Aufhebung des Gerichtes zu erwirken. 

An der Hinrichtungsstätte steht heute in Presov (Preschov, Ostslowakei) eine schöne barocke Statuengruppe der Immaculata und eine Gedächtnistafel mit den Namen der Opfer.
 

Zweite Inhaber:

Von 1789-1811 Joseph, Graf Harnoncourt, GM, G.d.C., von 1811-14 unbesetzt, 1814-40 Ludwig Carl Graf Folliot de Creneville, FML, G.d.C. von 1840-43 Franz Ritter Villata von Vilathburg, FML, von 1843-45 Joseph Frhr. von Droste zu Vischering, FML, von 1845-46 und 1850-65 Heinrich Frhr. Sunsten von Schützenthal, FML, 1865-77 Tassilo, Graf Festetics de Tolna, FML.
 

Regiments Kommandanten:
 

1673
der Inhaber, Obrist Caraffa
1674
Horatio, Graf Srassoldo, Obristlieutenant
1680
Albrecht von Lambach, Obristlieutenant
1684
Carl Marchese Doria, Obristlieutenant
1690
Johann Graf Terzy, Obristlieutenant
1693
der Inhaber Obrist Graf Schrattenbach
1694
Johann Graf Terzy, Obristlieutenant
1699
Frhr. Hochberg von Hennersdorf, Obristlieutenant - Obrist
1704
Baron Lagelberg, Obristlieutenant
1707
Ludwig, Frhr. von Uffeln, Obristlieutenant - Obrist
1716
Franz Graf Eltz, Obrist
1717
Graf Trento, Obrist
1724
Joahnn Heinrich Graf de Palantain, Obristlieutenant - Obrist
1734
Carl Graf Lymburg - Styrum, Obristlieutenant
1737
Frhr. Rzikowsky von Dobrschitz, Obristlieutenant (interim)
1738
Hannibal Friedrich Frhr. von Schmerzing, Obrist
1742
Carl Frhr. von Seenús, Obrist
1749
Franz Frhr. von Lützenthal, Obrist
1753
August, Marchese Voghera, Obrist
1758
Anton, Frhr. von Münchhausen, Oberst
1761
Joseph von Schimonsky, Oberst
1763
Georg Frhr. von Rothschütz, Oberst
1771
Carl Frhr. von Seenús, Obristlieutenant - Oberst
1781
Carl, Frhr. von Gemmingen, Oberst
1784
Wenzel von Seddeler, Oberst
1790
Anton Frhr. von Barco, Oberstlieutenant - Oberst
1794
Johann Graf Nobili, Oberst
1796
Joseph Vigili von Kreuzberg, Oberst
1797
Carl Wilhelmi von Willenstein Oberst
1800
Bernhard Frhr. von Degelmann, Oberst
1800
Stanislaus Auer, Oberst
1801
Joseph von Theumern, Oberst
1809 
Joseph, Chevalier de Hennuy, Oberst
1813
Carl von Schaeffer, Oberst
1823
Carl, Frhr. von Rehbach, Oberst
1831
Joseph Schmidl von Seeberg, Oberst
1837
Joseph Becker, Oberst
1842
Franz Wizigmann, Oberst
1848
Theodor Graf Kolowrat - Krakowsky, Oberst
1849
Johann, Graf Duca di Laurite Montfort, Oberst
1854
August Frhr. von Heydte, Oberst
1859
Georg Hertweck von Haueneberstein, Oberst
1866
Edgar Graf Erbach - Fürstenau, Oberst
1867
Friedrich Hein von Heinsberg, Oberst
1869
Carl Beales, Oberst
1876
Wilhelm Uiberfeld, Oberst
1878
Alfred Lorenz, Oberst
1878
Wenzel Graf Festetics de Tolna, Oberst
1884
Leopold Pova, Oberstlieutenant
1885
Hugo von Förster, Oberst
1894
Hugo Graf Kálnoky de Köröspatak, Oberstlieutenant - Oberst
1896
Franz Ritter von Zwackh zu Holzhausen, Oberst
1898
Wilhelm Frhr. von Schuchen, Oberst

Feldzüge:

Kürassier-Regiment


1674-80
machte das Reg. (anfänglich nur 5 Kompanien unter Obrstlt. Strassoldo) die Feldzüge gegen die Malcontenten in Ober-Ungarn mit. 1674 Gefecht bei Tokaj, 1680 vier Komp. bei Trentschin überfallen, wo sie große Verluste erlitten
1682
das Reg. unter Starssoldo im Gebiet der Bergstädte
1683
anfänglich im Korps Schulz in Ober - Ungarn, später im Gefecht bei Pressburg, dann in der Hauptarmee im Gefecht am Bisamberg, der Entsatzschlacht bei Wien, letztlich zum Jablunka - Paß detachiert.
1684
an den Ober-Rhein bestimmt, erhielt das Reg. beim Anmarsch die Contre - Ordre zur Rückkehr nach Ungarn wo es am 25.9.vor Ofen eintraf und bei der Abweisung eines Ausfalles sogleich teilnahm
1685
in den Winter-Monaten kämpften Abt. des Reg. gegen die Scharen Tököly´s bei Rosenau, Tokaj u. A. später bei der Belagerung von Neuhäusel um dann wieder nach Ober - Ungarn verlegt zu werden
1686
stand das Reg. bei Szolnok, wurde dann zur Belagerung von Ofen gezogen und Nahm an dem Treffen von Szegedin teil. Über den Winter bei der Blockade von Erlau
1687
bis zur Kapitulation (17.12.) vor Erlau
1688
vorübergehend nach Siebenbürgen gerückt, kam das Reg. zur Belagerung von Belgrad
1689
auf den Kriegsschauplatz am Rhein gerückt, nahm das Reg. an der Belagerung von Mainz teil
1690
in keiner Aktion
1691
auf den Kriegsschauplatz nach Italien (Piemont), wo das Reg. an der Blockade von Carmagnola kam
1692
verblieb das Reg. vor Pignerol
1693
erneut vor dieser Festung, später foch das Reg. mit Auszeichnung bei Marsaglia, wo es seinen Inhaber Obrist Schrattenbach verlor
1694-95
im Piemont, ohne Aktion
1697
wieder am Rhein, ohne Aktion
1701
nach Deutschland gerückt, 1702 bei der Belagerung von Landau
1703
4 Eskadronen im Gefecht bei Munderkingen, 2 Esk. im Korps Styrum
1704
das Reg. im Treffen bei Donauwörth und der Schlacht von Höchstädt
1705
auf den Kriegsschauplatz na Ungarn gerückt, stand das Reg. eine Zeitlang auf der Schütt, machte den Zug nach Siebenbürgen mit, in der Schlacht bei Sibó, ein Detachement bei der Verteidigung von Schloß Angern
1706
der größte Teil des Reg. unter Rabutin nach Ungarn, nur ca. 250 Mann verblieben beim Detachement des Obristen Tige
1707
in Ober - Ungarn im Korps Starhemberg
1708-9
das Reg. meist in und bei Oedenburg bei der Deckung der niederösterreichisch-steyerischen Grenze
1710
bei der Belagerung von Neuhäusel
1711
bei der Blockade von Kaschau, später zu dem "Neutralitäts - Korps" in Schlesien
1712
wieder am Kriegsschauplatz am Rhein
1713 
im Schwarzwald, ein Detachement von ca. 150 Mann in Landau
1716
zeichnete sich das Reg. in der Schlacht bei Peterwardein aus und stand dann vor Temesvár
1717
bei der Belagerung und Schlacht von Belgrad, Obristlieutenant Graf Trento für Auszeichnung in der Schlacht zum Obrist ernannt. Dann an der Expedition gegen Uzica teilgenommen
1718
kam das Reg. nach Ober - Italien und wurde 1719 nach Sizilien verschifft
1719
focht das Reg. bei Francavilla
1720
Abt. zeichneten sich bei kleineren Unternehmungen in West - Sizilien aus, nahmen im Gefecht bei Ribera und vor Palermo teil
1735
war das Reg. in Ungarn, ohne Aktion
1737
stand das Reg. in Siebenbürgen bzw. in der Walachei
1738
zur Deckung von Temesvár verwendet
1739
in der Schlacht bei Grocka, nach derselben mit 4 Karabinier - Kompanien den Rückzug gedeckt. Bei Pancsova war das Reg. wenig engagiert
1741
stand das Reg. in Böhmen
1742
focht das Reg. mit bedeutenden Verlusten bei Caslau und kam dann zur Belagerung von Prag
1742/43
im Winter bei der Zernierung von Eger, später vor Ingolstadt, verließ das Reg. Böhmen und rückte nach Siebenbürgen
1756
focht das Reg. unter Obrist Marquis Voghera mit Auszeichnung bei Lobositz
1757
in der Schlacht bei Prag, 2 Eskadronen (aus versprengten formiert) bei der Verteidigung von Prag. Später war das Reg. bei der Reichsarmee und focht mit bedeutenden Verlusten bei Roßbach
1758
nicht in Aktion
1759
wurde das Reg. (mit Savoyen Dragonern) bei Meiningen von Hessen überfallen, doch gelang es demselben rasch sich zu sammeln. Später focht das Reg. bei Meissen und Maxen
1760
immer noch bei der Reichsarmee, focht das Reg. bei Strehlen
1762
focht das Reg. mit Auszeichnung bei Freiberg
1778-79
auf dem Kriegschauplatz in Böhmen, ohne Gefecht
1788
in der Hauptarmee an der Save, später im Banat, wo es sich beim Rückzug von Karansebes als Arriérgarde auszeichnete, insbesondere Oberlieutenant Franz Graf Radetzky
1789
bei den zur Deckung der Belagerung von Belgrad verwendeten Truppen
1790
in dem Observationskorps gegen die Preussen eingeteilt
1793
auf dem Kriegsschauplatz in den Niederlanden im Luxemburgischen, bestand das Reg. kleinere Gefechte, die Majors - Division, dem Korps Beaulieu zugeteilt focht mit Auszeichnung bei Courtray
1794
zeichnete sich das Reg. in den Kämpfen bei Arlon aus, ebenso in den beiden Schlachten bei Fleuru, eine Eskadron bei Quatrobuss
1795
am Oberrhein, ohne Aktion
1796
im Korps Latour, focht das Reg. bei Kuppenheim, Malsch, Neresheim, einzelne Divisionen bei Geisenfeld und Donauwörth, eine Abt. mit Auszeichnung bei den Kämpfen bei Ingolstadt. Das später wieder vereinigte Reg. kam bei Emmendingen nicht zur Aktion und stand später zur Deckung der Belagerung von Kehl bei Lichtenau
1797
stand das Reg. bei Ulm und rückte später nach Kärnten
1799
auf dem Kriegsschauplatz in Deutschland, in der Schlacht bei Ostrach ein Zug als Geschützdeckung verwendet. Später focht das Reg. bei Stockach, nachher in der Reserve am Rhein. Abt. nahmen an den Gefechten bei Gross-Gartach (Weingarten), Bietigheim, Löchgau, Hoffenheim  und Sintzheim (Entsatz von Philippsburg) teil
1800
focht das Reg. bei Engenm, Möskirch, Memmingen, an der Iller, Wettenhausen, Gundelfingen, später bei Hohenlinden, Anthering und Lambach
1805
mit 4 Divisionen in Deutschland. Verschiedene Abt. fochten bei Werneck, Trochtelfingen, die übrigen Abt. nach der Kapitulation bei Ulm in Kriegsgefangenschaft. Nur ca. 50 Mann gelang es sich an das Korps Erzherzog Ferdinands anzuschließen, wo sie mit einer Abt. von Hohenzollern - Kürassieren Nr. 8 eine Eskadron bildeten und bei Stecken fochten
1809
im 1. Reservekorps in Deutschland, focht das Reg. bei Eggmühl und mit besonderer Auszeichnung bei Aspern, Wagram und Znaim
1813
2 Divisionen im Kavalleriekorps der Hauptarmee. Bei Dresden nur im Geschützfeuer, focht es später mit Auszeichnung bei Leipzig
1814
in der Süd-Armee vor Besancon, wo es sich mit der nachgerückten Oberstlieutenant -Division vereinigte und gegen Lyon zog. Ohne Aktion, kam das Reg. später zur Hauptarmee, wo es 1815 ohne Aktion verblieb
1848
die Oberstlieutenant-Division im Korps Schlick aus Galizien nach Ungarn, wo sie bei Budamér und Szikszó focht
1849
bei Kaschau, Tarczal, Keresztúr, Szén (Überfall) Kápolna und Mezö-Kövesd. Später in das 2. Reservekorps eingeteilt, wo die Division an Streifzügen an der steyerisch-ungarischen Grenze teilnahm und stand im September vor Komorn. Die Majors-Division rückte im April im Korps Vogel auf den Kriegsschauplatz, kam später in das 4. Korps (Wohlgemuth), focht bei Schintau, Pered, Puszta-Herákly dann bei Szöreg, Csanád, Temesvár und Lugos. Die Oberst-Division war in Galizien geblieben
1866
stand das Reg. mit 1. Eskadron in der 3. Reserve-Kavallerie Division der Nord-Armee und zeichnete sich bei Königgrätz aus

Adjustierung des Regimentes

Als Kürassierregiment

 
1738: weißer Rock, rote Aufschläge
1765: weißer Rock, schwarze Egalisierung, weiße Hosen, weiße Knöpfe
1798: weißer Rock, schwarze Egalisierung, weiße Hosen, weiße Knöpfe
1850: weißer l Waffenrock, schwarze Egalisierung, lichtblaue Patalons, weiße Knöpfe
 
Als Dragonerregiment Nr. 2

1868:  lichtblauer Waffenrock, schwarze Egalisierung, 

krapprote Stiefelhose, weiße Knöpfe
Links KR Caraffa, um 1700, rechts KR Bretlach, 1762 

Quellen:

  • Obstlt. Alphons Frhr. v. Wrede, Geschichte der K.u.K. Wehrmacht von 1618 bis Ende des XIX. Jahrhunderts
  • Kollektiv - Führer durch das historische Presov, Verlag UNIVERSUM Presov, 1997
  • L. und F. Funcken, Historische Uniformen, ORBIS Verlag, 2000
  • Osprey Military, Heft Nr. 271, Reprint 1999
 
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