Auf diesen Seiten ist es das Ziel, einige Aspekte der österreichischen Militärgeschichte, vorrangig des 18. und 19. Jahrhunderts, interessierten Lesern vorzustellen.

Die österreichische Militärgeschichte war überaus vielfältig und bietet ein ausgesprochen interessantes Beschäftigungsfeld. Dies resultiert nicht zuletzt daraus, daß sich die Östereich-ungarische Monarchie über ein großes Territorium erstreckte und viele Nationalitäten in sich vereinte. Dabei gelang es der Monarchie weitgehend, zumindest innerhalb des Militärs, diese nationale Vielfalt zu tolerieren und zwischen den Nationalitäten auszugleichen. Erst als Ende des 19./ Anfang des 20. Jahrhunderts mehr und mehr Bürgerliche in das Offizierkorps drängten und bürgerlicher Nationalismus sich ungezügelt Bahn brach, war das nicht nur das Ende des k. u. k. Heeres, sondern auch der Monarchie selbst. Seit dem diese ausgleichende und legitimistische Macht verschwunden ist, sind die national motivierten Feindschaften im Süden der ehemaligen Monarchie wieder voll ausgebrochen und führten und führen zu andauernden blutigen Kriegen.

Um so erstaunlicher ist es nun, daß im Verhältnis zu der großen Armee Österreich-Ungarns und den fast unaufhörlichen Kriegen, die das Land führte, Veröffentlichungen über das österreichische Militär verhältnismäßig selten sind. Eine Aufgabe sieht diese Seite darin, nach und nach zu verschiedenen Schwerpunkten der österreichischen Militärgeschichte Bibliographien zu veröffentlichen.

Natürlich wäre es sehr wünschenswert, wenn sich auch andere Interessenten an der Gestaltung dieser Seiten beteiligen würden. Gerne übernehme ich Artikel zur österreichischen Militärgeschichte, am liebsten Arbeiten über die Zeit 1793 - 1815.


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Post an: Lars-Holger Thümmler