Die Schlacht bei Marengo am 14. Juni 1800


Napoleon hatte nach seiner überstürzten Rückkehr aus Ägypten eine neue Armee aufgestellt, deren Zustand jedoch in vieler Hinsicht zu wünschen übrig ließ. Nach einem schwierigen Übergang über die noch verschneiten Pässe zwischen der Schweiz und Italien erreichte er Ende Mai die Po-Ebene.
Die österreichischen Streitkräfte standen unter dem Kommando des 71-jährigen G.d.C. M. Melas.
Da die Österreicher viele Soldaten in den norditalienischen Festungen stehen hatten, standen Melas nur ca. 23.000 Mann Infanterie und 7.780 Reiter zur Verfügung. Napoleon hatte ca. 28.170 Mann.
Melas Melas hatte seine Armee zwischen den Mauern der Festung Alessandria und dem sich in Windungen dahinschlängelnden Fluß Bormida aufgestellt, mit einem Brückenkopf östlich Alessandria. Um Napoleon über seine tatsächlichen Pläne im unklaren zu lassen, ließ Melas ein Brücke bei Casale bauen. Am Abend des 13.6. schickte er O`Reillys leichte Division Richtung San Giuliano.
Napoleons Armee stand am gleichen Abend östlich des Bormida, zwischen Marengo, dem Fluß Scrivia und Torre di Garofoli zerstreut. Um die feindlichen Kräfte festzuhalten schickte Napoleon das Korps GL Victor´s mit der Aufgabe, den Brückenkopf zu attackieren. Victors Truppen stießen bei Cassina Bianca auf O`Reillys Soldaten. Um nicht abgeschnitten zu werden, zog sich O´Reilly zum Brückenkopf zurück. Die Division Gardanne folgte, wurde aber bei Pietrabuona durch Feuer der Artillerie aus dem Brückenkopf dort festgehalten.
Napoleon befürchtete, dass Melas einer Schlacht ausweichen würde. Um solch einen Rückzug zu verhindern, schickte er GL Desaix mit der Division Boudet, die bei Torre di Garofoli stand, nach Rivalta und Novi, obwohl seine Späher berichtet hatten, dass in dieser Gegend keinerlei feindliche Aktivitäten bemerkbar sind.
Nördlich des Brückenkopfes war noch eine Pontonbrücke, die von der linken Kolonne des FML K. v. Ott benützt werden sollte. Abends erfuhr Marschall Marmont von dieser Brücke und überfiel sie, wurde aber zurückgeschlagen. Die Österreicher bauten danach die Brücke ab und ließen sie stromaufwärts zum Brückenkopf vor Alessandria bringen. Der gesamten Armee Melas stand nun nur ein Übergang - nämlich der zum Brückenkopf - zur Verfügung, was eine sehr zeitraubende Entwicklung der Armee nach sich zog.
Als Marschall Berthier den Beginn des Übergangs wahrnahm, ritt er zu Napoleon, der in San Giuliano war, um ihm über die neue Situation zu berichten.
Nun rächte sich die Nachlässigkeit der Franzosen. Die Avantgarde unter Oberst Frimont vertrieb Gardannes Soldaten aus Pietrabuona. Gegen 10 Uhr wurde GL Victor durch die Kavallerie Murat`s verstärkt. Das Korps Lannes stand bei Casa Buzana, zwei Meilen hinter Marengo. Zu dieser Zeit standen 30.000 Österreichern 15.000 Franzosen  gegenüber. Frimonts Avantgarde schwärmte nach Norden und Süden aus, um der Infanterie des FML Hadik Platz zu machen, die auf den Fontanone-Bruch vorrückte. Die Division Kaim folgte.
In den trichterförmigen Bruch strömten nun die Österreicher. Sie kamen unter heftiges Feuer des 43. Linien-Reg. aus Marengo einerseits, und der Infanterie Gardanne´s von Norden. Die Verluste der Österreicher waren in kurzer Zeit sehr hoch, FML Hadik wurde tödlich verwundet. Die Österreicher zogen sich durch Kaim`s Division zurück, GM Bellegarde übernahm das Kommando und ließ zum 2. Sturm blasen. Die Überquerung des Fontanone gelang, die Farm bei La Barbotta wurde genommen. Hierbei wurde auch Bellegarde verwundet und musste hinter die Linien getragen werden.
In dem Moment erreichte das führende Regiment des Korps Lannes die Farm.
Das 22. Linien Reg. vertrieb die Österreicher, die bis über den Fontanone zurückgeworfen wurden.
Gegen 11 Uhr kehrte Napoleon und Berthier zu den Linien hinter Marengo zurück. Zu dieser Zeit gewann die österreichische Artillerie die Oberhand und Ott´s Korps marschierte um die offene Flanke der Franzosen um Castel Ceriolo zu besetzten. Frimont`s Infanterie der Avantgarde schloss sich an. Kurz vor 12 wurde das 6. leichte IR der Franzosen aus dem Ort vertrieben.
Napoleon erkannte nun seine schwierige Lage, in die er sich selbst hineinmanövriert hatte. Er schickte Kuriere zu Lapoype und Desaix mit dem Befehl, schnellstens zurückzukehren.
FML Ott blieb in Castel Ceriolo stehen. Da das Centrum immer noch hinter dem Fontanone stand, entschied Ott nach Rechts zu drehen und Lanne`s Flanke anzugreifen. Das war eine richtige Entscheidung. Als Ott`s Truppen von Norden auftauchten, zog Lannes die Reg. Nr.28, 40 und ein Batallion der 22.ziger von Marengo ab um eine neue Flanke zu bilden. Nun attackierte die österr. Kavallerie. Die Franzosen bildeten Karées.
Napoleon hatte Glück. Desaix hatte sich beim Übergang des Hochwasser führenden Scrivia Flusses verspätet. Er hörte auch das Geschützfeuer von Marengo. Gegen 12 erreichte ihn Napoleons Bote. Desaix marschierte so schnell wie er konnte zurück.
Gegen Mittag merkte Melas, das sein Zentrum nur geringe Fortschritte machte.
Über FML Ott`s Erfolge hatte er keine Information. Er befahl deshalb Major Hardegg mit seinem Brückenteam eine Brücke über den Fontanone zu bauen. Östlich Stortigliona war eine schmale Furt über den Fontanone. Die Kavalleriebrigade GM Pilatti sollte Gardannes südliche Flanke angreifen. Tatsächlich wäre der Übergang für Infanterie besser geeignet gewesen. So kostete der Übergang viel Zeit. Die Kavallerie formierte sich noch, als sie entdeckt und sofort von 6 franz. Kavallerieregimentern BG Kellerman`s attackiert. Die Österreicher fluteten zurück. Viele ertranken im reißenden Fluß.
Weidenfelds Grenadierbrigade bekam den Befehl, den Vorstoß der Franzosen aufzuhalten.
Zwischenzeitlich organisierte FML Kaim den dritten Sturm auf Marengo, unterstützt von Bellegards Division auf der Linken. Hardeggs Pioniere schlugen sich durch die Massen der vorrückenden Infanterie den Weg. Sie bauten eine "lebende Brücke", bis zum Hals im Wasser stehend, hielten sie die Brückenglieder auf ihren Schultern, damit ihr Kameraden den Fluß überqueren konnten! Bellegardes Division griff nun die 22. Linieninfanterie an. Es entspann sich ein Feuergefecht, in das auch das 6. leichte IR eingriff. Watrin`s Division hatte sich verschossen und musste der Überzahl weichen, verfolgt durch Frimonts Kavallerie. Lannes organisierte einen Gegenstoß mit Rivaulds Batallionen, den letzten Reserven von GL Victor. Die Österreicher mussten Marengo räumen. GM Lattermann und BG Rivaud wurden verwundet.
Gegen 2 Uhr gelang es O´Reilly Dampierres 44. IR aus La Stortigliona zu vertreiben und durch das 8. Husarenreg. und das Oguliner Grenzreg. zu verfolgen. Mit dem Rest der Oguliner attackierte er Gardanne . Der österreichische Druck auf Marengo stieg. Gegen 14,15 Uhr passierte Nobili`s Kavallerie den Fontanone, Die 43. und 96. räumten Marengo. Kellermann ritt eine Attacke mit seiner Kavallerie, um die Situation zu retten.
Gardannes Einheiten begannen sich zurückzuziehen, Victors Munition war verbraucht, er befahl den Rückzug auf Spinetta.
FML Melas sah den Rückzug der Franzosen und sah seine Chance. Er schickte das leichte DR Kaiser durch Marengo, gefolgt von den Grenadieren. Im Süden hatte O`Reilly inzwischen Cassina Bianca genommen. das IR 44 hatte sich ergeben.
Gegen 3 Uhr erschien Napoleon auf dem Schlachtfeld. Die Lage war kritisch. Im Süden rückten die Österreicher auf Spinetta, im Norden stieß GM Gottesheim auf La Barbotta und 4 Eskadronen der 10. Dragoner Lobkowitz attackierten Champeaux Einheiten. Das 19. leichte IR befürchtete den Angriff der österr. Kavallerie und drehte nach Norden, zum Castel Ceriolo. Gegen 15 Uhr vertrieben sie von dort die kleine Besatzung, die Ott dort gelassen hatte.
Als dies von FML Vogelsang bemerkt wurde, führte er die Brigade Ulm gegen den Ort und vertrieb die Neunzehner, die auf Villanova zurückgingen.
Im Zentrum machten Melas Truppen Fortschritte. Viele von Victors dezimierten Truppen fluteten zurück. Napoleons Reserven, inklusive der Garde wurden von San Giuliano nach vorn beordert. Ein Batallion des 72. Linienregiments verstärkte die nördliche Flanke, die Garde wurde zur Unterstützung von Victors Truppen geschickt, mit Munition für seine Einheiten. Als sie die Munition übergeben hatten, wurden die Garde-Grenadiere nach Norden beordert, um Schellenbergs Angriff von Castel Ceriolo aufzuhalten. Sie befanden sich noch in loser Kolonne, als sie von den leichten Dragonern Lobkowitz angefallen wurden. Die Dragoner wurden durch mehrere gut platzierte Salven der Grenadier vertrieben.
Champeaux Kavallerie, geführt von Marschall Murat, kam nun um die Gardeinfanterie zu unterstützen. Sie trafen auf Stickers Brigade der Division Schellenberg, auf dessen führendes Regiment Splényi Nr.51. Es hielt dem Anprall stand, Murats Dragoner drehten ab. Mit IR Nr.28 - Fröhlich wurden nun die Gardegrenadiere angegriffen. Auf eine Entfernung von ca. 30 m. entwickelte sich ein Feuergefecht. Zwischen Lannes Formation und den Gardegrenadieren entstand eine Lücke von ca. 500 m, die Garde lief Gefahr, isoliert zu werden. Trotzdem hielt sie ihre Position. In diesem Moment sah Oberst Frimont eine Chance für seine Kavallerie und nutze sie auch sofort. Seine Avantgarde (leichte Dragoner Kaiser und Jäger de Bussy) attackierten die überraschten Gardisten, IR Splényi griff in den Kampf ein. Innerhalb von 15 Min. waren 400 Gardisten außer Gefecht gesetzt, der Rest flutete zurück.
Die Moral der franz. Truppen sank auf den Nullpunkt. Nicht mal Napoleons Überzeugungskunst brachte das 72. Linienreg. dazu, seinen bedrohten Kameraden zur Hilfe zu eilen. Lannes befahl Marschall Bessiéres mit seiner Kavallerie zu attackieren, sie brach jedoch im Feuer des Reg. Nr. 28 zusammen.
Gegen 16.30 begannen die bedrängten Truppen sich ostwärts zu retirieren.
Melas, durch sein Alter und zwei Stürze vom Pferd geschwächt, übergab das Kommando FML Kaim und begab sich nach Alessandria, seinen Report zu schreiben.
Eben zu dieser Zeit erschien bei Napoleon der Adjutant Desaix´s mit der Nachricht, dass dieser mit seinen Truppen demnächst das Schlachtfeld erreichen wird, was dann gegen 17. Uhr geschah. Nach kurzer Beratung mit seinen Offizieren gab Napoleon seine neue Order. Eine Batterie aus 16 Kanonen wurde nördlich Cassina Grossa aufgestellt. Drei Batallione des 9. leichten IR rückten nach Norden des Ortes, dem österreichischen Ansturm entgegen. Monniers Division mit den ermüdeten Reitern Kellermanns und Champeaux wurde vorwärts an die Nordflanke beordert.
GM St. Juliens Brigade entwickelte sich in Linie, IR Nr.11 -O. Wallis führend, Lattermanns Grenadiere dahinter. Die Österreicher waren sich ihres Sieges bereits sicher.
Die nächste Aktion fand westlich San Giuliano, in einem Gebiet das mit Weinreben besetzt und ziemlich flach - also geeignet für Kavallerie - war.
Das 9. leichte IR wehrte sich verzweifelt, um Zeit zu gewinnen. Das IR Nr.11 wurde mit Salven begrüßt und zog sich durch Lattermanns Grenadiere zurück. Diese rückten in Linie vor, unterstützt durch die Regimentsgeschütze und drei reitende Batterien. Das 9. leichte IR zog sich langsam zurück, als Desaix Regimenter das Feld erreichten. Gegen 17.45 sammelte Kellermann die Reste der Kavallerie und griff mit 400 Reitern (2., 20, 21, Reiterreg. und 1., 8. und 9. Dragoner) die Nordflanke von Zachs Kolonne an. Die österreichische Artillerie unterbrach ihr Feuer, um den 9. leichten Dragonern Liechtenstein eine Gegenattacke zu ermöglichen.
Die franz. Batterie begrüßte die österr. Reiter aus ihren 16 Kanonen. Auch die Infanterie kam durcheinander. Lattermanns Grenadiere wurden auseinandergetrieben und fingen an in Panik zu fliehen. Kellermann brachte die 2 Eskadronen der 9. leichten Dragoner in Verwirrung, außerdem flog in ihrer unmittelbaren Nähe ein Munitionswagen in die Luft, was das Chaos noch verstärkte. GM Zach war eben nach vorn geritten, um einzugreifen und wurde in dem Moment von den Franzosen gefangen genommen. Auch GM St. Julien wurde gefangen, kurz darauf jedoch von Korporal Altmann von den 4. leichten Dragonern befreit.
Die gesamte österreichische Linie zerfiel in einer verblüffenden Wende des Glücks, Regiment nach Regiment wendete sich zur Flucht.
Eben in diesem Moment, in dem sich das Schlachtenglück Napoleon zuwendete, wurde Desaix durch einen Schuß in die Brust getötet. Erst nach der Schlacht wurde sein völlig entblößter Körper gefunden.
Weidenfelds Grenadiere und das IR Nr.63 Erzhrzg. Joseph waren die letzten, die ihre Stellung im Zentrum hielten. Pilattis leichte Dragoner konnten die Flut der Franzosen nicht aufhalten und fluteten völlige desorganisiert durch Marengo zurück. Gegen 19. Uhr fand das letzte Kavalleriegefecht zwischen Murat und Bessiéres Gardekavallerie und den 3. leichten Dragonern Erzhrzg. Johann statt.
In der Panik der Flucht fuhren sich viele der österr. Batterien beim Überqueren des Fontanone fest. Nur an der südlichen Flanke, an der Straße San Giuliano - Lungafone hielten sich noch das Reg. Nr.11 Wallis und das Grenadierbatallion Paar gegen die franz. Kavallerie. An ihrer Rechten war das IR Nr 47 Kinsky und 2 Eskadronen der 3. leichten Dragoner von dem Desaster nicht betroffen und zogen sich durch Marengo in guter Ordnung zurück. Auch O`Reilly kehrte gegen 19. Uhr nach Marengo zurück. Gegen 22 Uhr erreichten sie den Brückenkopf vor Alessandria. Ott`s Division zog sich über Castel Ceriolo in einem relativ guten Zustand auch in den Brückenkopf zurück.
Die Verluste der Österreicher betrugen 963 Tote, 5.518 Verwundete und 2.921 Gefangene, außerdem 13 Kanonen, 13 Munitionswagen und 10 Standarten und Fahnen.
FML K. Hadik gefallen, die Generäle Bellegarde, Lattermann, La Marseille und Vogelsang verwundet.
Wie üblich, spielte Napoleon seine Verluste herunter. Berthiér gab sie später mit 1.100 Toten, 3.600 Verwundeten und 900 Gefangenen an. Gen. Desaix war gefallen, Champeaux tödlich verwundet.
Die Moral des österr. Stabes in Alessandria war nach der Schlacht auf dem Tiefpunkt. Nur knapp 19.000 Mann waren noch einsatzbereit. Melas kapitulierte den nächsten Tag, Napoleon erlaubte ihm die Reste der geschlagenen Armee nach Österreich zu führen und schenkte Melas eine Prunksäbel, den er aus Ägypten mitgebracht hatte.
Obwohl Napoleon den Sieg seinem Feldherrngenie zuschrieb, wäre die Schlacht ohne das mutige Eingreifen von Kellermanns Reiterei und vor Allem das rechtzeitige Eingreifen der zurückbeorderten Truppen Desaix verloren gewesen.

Harald Scala

Beteiligte Einheiten:

Franzosen unter Napoleon Bonaparte:
Konsular - Garde:
Grenadiere zu Pferde (2 Eskadr.)
Grenadier zu Fuß (2 Bataillone)
Jäger zu Pferde (2 Eskadr.)
 1 reitende Batterie

Reserve Armee unter General A. Berthier
Korps GL C. Victor
G.d.I. G. Gardanne:
44. DBde Li (3 Bataillone)
101 DBdeLi (3 Bataillone)
102 DBdeLi (1 Kompanie)
G.d.I. Chambralhac:
24 DBdeLi (3 Batallione) ( H. Dassaux, /O. Rivaud)
43 DBdeLi (3 Btl.)
96 DBdeLi (3 Btl.)
2 reitende Batterien + 1 Batallion Train
Korps DG. J. Lannes
BG. J. Mainoi:
5. Dragoner (2 Eskadronen) (BG J. Mainoni)
28 DBdeLi (3 Bataillone)
BG F. Watrin:
6. DBdeLe (3   Btl.) (BG C. Gency)
22. DBdeLi (3 Btl.) (BG J. Malher)
40. DBdeLi (3 Btl.)
1 reitende Batterie
Korps GL L. Desaix
DG J. Monnier:
19. DBdeLe (2 Btl.) (BG J. Schilt)
70. DBdeLi (3 Btl.) (BG C. C. St. Cyr)
72 DBdeLi (3 Btl.)
DG J. Boudet:
9. DBdeLe (3 Btl.) (BG L. Musnier)
30. DBdeLi (2 Btl.) ( BG L. Guenand)
59 DBdeLi (3 Btl.)
3. Kav.-Reg. (4 Eskadronen)
4. Husaren (4 Eskadronen)
1 reitende Batterie
Kavallerie Korps GL J. Murat
BG F.E. Kellermann:
2. Kav. Reg. (4 Eskadronen)
20. Kav. Reg. (4 Eskadronen)
21. Kav. Reg. (4 Eskadronen)
BG P. Champeaux:
1. Dragoner (2 Eskadronen)
8. Dragoner (4 Eskadronen)
9. Dragoner (2 Eskadronen)
BG J. Rivaud:
11. Husaren (4 Eskadronen)
12. Husaren (4 Eskadronen)
21. Jäger z. Pferd (4 Eskadronen)
BG b. Duvigneaud:
6. Dragoner (4 Eskadronen)
12. Jäger z. Pferd (4 Eskadronen)
Division Moncey:
GL B.A. Moncey:
1. DBdeLe (2 Btl.) (DG J. Lapoype)
29. DBdeLi (3 Btl.)
91. DBdeLi

Österreicher unter G.d.K M. Melas:
Rechte Kolonne: - FML A. O`Reilly
GM Rousseau
5. Husaren (2 Eskadronen)
8. Husaren (2 Eskadronen)
Grenz IR Nr 12 (1 Bataillon)
Grenz IR Nr.5 (1 Btl.)
Grenz IR Nr.2 (1 Btl.)
Grenz IR Nr.1 (1 Btl.)
8. leichte Dragoner (1 Eskadron)
1 reitende Batterie
Hauptkolonne - FML K. Hadik
Avantgarde J.Frimont
1 Bataillon (Bach)
1 Bataillon (Am Ende)
1. leicht DR (2 Eskadronen)
Jäger z. Pf. Bussy (2 Eskadronen)
Pioniere (1 Kompanie)
1 reitende Batterie
Division K. Hadik
1. leicht. DR (3 Eskadronen) (GM G. Pilatti)
4. leicht. DR (6 Eskadronen)
52. IR (2 Bataillone) (GM F. Bellegarde)
53. IR (2 Btl.)
8 x 3pfd. Kanonen
Division FML K. Kaim
47. IR (2 1/3  Bataillon) (GM de Brie)
4 x 3pfd. Kanonen
23. IR (3 Bataillone) (GM Knesevich)
4 x 3pfd. und 1 x 6pfd. Kanonen
63. IR (3 Bataillone) (GM La Marseille)
Reserve:
 GM F. St. Julien
11. IR (3 Bataillone)
6 x 3pfd. Kanonen
Grenadier Batallione: FML Morzin
Kleinmayer (GM Ch. Lattermann)
Paar
St. Julien
Schiaffinati
Weber
10 x 3pfd. Kanonen
Gorschen (GM Weidenfeld)
Khevenhüller
Pers
Pertusi
Piret
Weissenwolf
Pioniere (4 Kompanien)
12 x 3pfd. Kanonen
Reserve Kavallerie - FML A. v. Elsnitz
    GM Nobili
3. leicht. DR (6 Eskadronen)
9. leicht. DR (6 Eskadronen)
GM Nimbsch
7. Husaren (8 Eskadronen)
9. Husaren (6 Eskadronen)
Reserve Artillerie
5 reitende Batterien

Linke Kolonne - FML K. v. Ott
Avantgarde
GM Gottesheim
Marriásy Jäger (4 Kompanien)
28. IR (1 Bataillon)
10. leicht. DR (2 Eskadronen)
1 reitende Batterie
Division FML Schellenberg
GM Retz
28. IR (2 Bataillone)
40. IR (3 Bataillone)
Pioniere (1 Kompanie)
6 x 3pfd., 2 x 6pfd., 2 x 12pfd. Kanonen
GM Sticker
51. IR (2 Bataillone)
57. IR (3 Bataillone)
10. leicht. DR (4 Eskadronen)
8 x 3pfd., 1 x 6pfd Kanonen
Division FML L. Vogelsang
GM Ulm
17. IR (2 Bataillone)
18. IR (3 Bataillone)
6 x 3pfd., 1 x 6pfd. Kanonen

Technische Truppen: Maj. Hardegg
Pontoniers (1 Kompanie)
Sappeure (1 Kompanie)
Mineure (2 Kompanien)

Auf Aussenposten:
1 Eskadr. leicht. DR Nr.1
In Asti:
1 Bat. Grenz IR Nr.12, leicht IR Rohan
In Casale:
4 Eskadr. 2. Husaren
In Novi:
1 Eskadr. 8. Husaren


Abkürzungen:

DBdeLi= Demi-Brigade Linie
DBdeLe=Demi-Brigade - leichte
BG = Brigade General
DG = Divisons General
G.d.I = General d. Infanterie
G.d.K = General d. Kavalerie
GL = Generalleutnant
GM = Generalmajor


Quelle:

Digby Smith - CHARGE - Great Cavalry Charges of the Napoleonic Wars, London, 2003


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