Das Treffen bei Landshut am 23.6.1760
Vernichtung des preussischen Korps Fouqué



Heinrich August de la Motte-Fouqué
Heinrich August de la Mote-FouquéDer Siebenjährige Krieg zwischen Preussen und der Habsburger Monarchie dauerte nun schon das fünfte Jahr. Im Juni 1760 ergab sich eine Situation, in der FZM Gideon Ernst Frhr. v. Laudon seinen bereits länger gehegten Wunsch, das Korps des preussischen GL Heinrich August de la Motte-Fouqué (1) in seinen Stellungen bei Landshut (heute Kamenia Góra/PL) anzugreifen und zu vernichten, in die Tat umsetzen konnte.

Fouqué fühlte sich in seiner Stellung bei Landshut nicht wohl und hatte Friedrich II. mehrmals gebeten, einer Verlegung des Korps in günstigere Stellungen zuzustimmen, was dieser jedoch ablehnte. Fouqué, dessen linker Flügel von Oberst v. Rosen, der rechte von GM v. Schenckendorf, die Kavallerie von GM v. Malachowski befehligt wurde, versuchte also seine Stellungen auf den Höhen um Landshut so gut wie möglich auszubauen und zu verbessern.
Um das Lager seines ca. 11.000 Mann zählenden Korps mit 68 Kanonen waren nicht nur Schanzen mit Redouten aufgebaut, aber auch  Werke mit Blockhäusern, Palisaden und Gräben. Der Nachteil war allerdings, dass die zur Verfügung stehende Mannschaft für die Verteidigung der recht langen Linien (ca. 8.000 Schritt) zu gering war.

Die Stadt Landshut selbst, am rechten Ufer des Flüsschens Bober gelegen, hatte zwar keinen besonderen strategischen Wert, war aber zur Sicherung der Übergänge des Riesengebirges von Trautenau nach Schlesien wichtig.

FZM Laudon schloss die Stellungen Fouqués im Halbkreis, der sich von den Reichshennersdorfer Bergen bis in die Gegend bei Hartmannsdorf zog, ein.
Über die Stärke Laudons gibt es verschiedenen Angaben. In zeitgenössischen preussischen Quellen wird behauptet, er wäre dreifach überlegen gewesen. Dies stimmt sicher nicht.
Anfang Juni hatte Laudons Korps 20 Infanterieregimenter (38 Bataillons), 9 Grenadier Bataillons, 6 Grenzbataillons; an Kavallerie 3 Regimenter Chevauxlegers, 3 Dragoner - 6 Kürassier und 3 Husarenregimenter (in Summa 90 Eskadronen). Daneben 44 Kanonen mit 500 Mann Bedienung. Insgesamt waren dies ca. 34.000 Mann dienstbare.
Davon standen allerdings ca. 5.000 Mann unter General Unruh bei Glatz zur Beobachtung (IR Salm und Starhemberg, 1 Grenadierbataillon, Szluiner Grenzbataillon, KR Anspach, 3 Eskadronen KR Modena und je 3 Eskadronen DR Erzhrzg Joseph und Althan).
Für den Sturm auf Fouqués Positionen standen Laudon also ca. 27.000 Mann zur Verfügung.

Seine Disposition für den Sturm waren wie folgt:

Für den Sturm auf den Buchberg: GM Baron Ellrichshausen mit
    2 Grenadier Bataillons
    2 Bat. IR Laudon
    2 Bat. IR Esterházy


Für den Sturm auf den Doktorberg: GM Graf Naselli mit
    2 Grenadier Bataillons (Oberst D´Alton)
    2 Bat. IR Waldeck
    1 Bat. IR Starhemberg

Für den Sturm auf die Redoute bei Vogelsdorf:
    1 Bat. Liccaner Grenzer
    1 Bat. Oguliner Grenzer
    1 Bat. Ottochaner Grenzer
    1 Bat. IR Los Rios

    Die Grenzer waren unter Befehl von Oberstlieutenant v. Lezeni

Für den Sturm auf den Weissbacher Berg vom Wolfersdorff- und Gaisruck´schen Korps:
    2 Bat. IR Simbschen
    2 Eskad. KR Modena
    1 Grenadier Bat.
    1 IR L. Pálffy
    1 Eskad. KR Jaquemin
    1 Eskad. DR Althan

1.    Treffen: FML Baron v. Müffling, GM Baron Viela mit
    1 Bat. IR d´Arberg
    2 Bat. IR Deutschmeister
    1 Bat. IR Platz
an der Téte 40 Freiwillige vom Chevauxlegérs Regiment Löwenstein und 300 Freiwillige Karabiniérs unter Oberst Joseph Graf Kinsky und  Obstlt.  Graf Sallbourg

2.    Treffen :(auf die Mummelsberger Schanzen) FML Campitelli und GM Weichs
    2 Bat. IR Wallis
    2 Bat. IR Marschall
    3 Grenadier Bat.

Dahinter in 1 Linie: FML Graf Postatzky , GM Graf Caramelli,  GM Baron v. Rehbach
    1 Dragonerregiment Kolowrat, Grenadiere u. Karabiniérs
              in 2. Linie: FML Graf Martigny, GM Baron Roth, GM Graf Belgiojoso
    1 Kürassierregiment Trautmannsdorf
    1 Kürassierregiment Schmertzing

Auf der rechten Flanke der Kavallerie GM Nauendorf mit seinem Detachement
    1 Chevauxlegérs Reg. Sachsen-Gotha
    1 Husarenregiment Bethlen
    1 Husarenregiment Nádasdy

daneben GM Jahnus v. Eberstädt mit seinem Detachement
    1 IR Andlau
    1 IR Batthyányi
    1 Chevauxlegérs Reg. Württemberg
    2 Bat. Peterwardeiner Grenzer

Auf dem Weg von Landshut nach Freiburg postiert
    1 IR Moltke
    2 Eskadronen Dragoner Erzhrzg. Joseph mit 50 Husaren

GM St. Ignon mit Oberst Latitratisch mit
    1 Bat. Gradiskaner Grenzer
    1 IR Breisach
    1 HR R. Pálffy
    1 KR Prinz Albert
sollte die preussischen Stellungen umgehen und ihnen den Rückzug verlegen

Fouqué war über die Bewegungen der Kaiserlichen gut informiert und traf die nötigen Vorkehrungen zu seiner Verteidigung.
Laudons Truppen erreichten ihre Ausgangsstellungen am 23.6. gegen 01 Uhr nachts. Der Befehl zum Sturm erfolgte um 02 Uhr durch vier Kanonenschüsse der auf dem Steinberg stehenden Kanonen. Seit einigen Stunden herrschte ein furchtbares Unwetter. General Ellrichshausen ließ Laudon melden, dass sein Korps bei dem starken Regen nicht schießen könnte, worauf ihm Laudon antworten ließ  "Auch beim Feind regnet es !"
Punkt 02 Uhr begannen die kaiserlichen Kanonen mit der Beschießung der preussischen Stellungen, gleichzeitig rückten die Sturmkolonnen vor.


Plan de la Bataille de LANDESHUT (Übersetzung der Legende aus dem Französischen) Sammlungen des Museum in Novy Jicin/CZ
A - Sammelplatz der kaiserlichen Truppen am Vorabend der Schlacht 23. Juni d -  drittes Sammeln der Preussen auf dem Galgenberg, bis die Kaiserlichen sich in Marsch zum Angriff setzten; dann eilten sie in einer letzten Anstrengung über das Flüsschen Bober bis auf die Leipersdorfer Höhe
B - Erste Stellung und Angriff der Kaiserlichen um 2 Uhr nach Mitternacht e -  mit der Absicht den Leipersdorfer Wald und dadurch den Kupferberger Weg zu erreichen. Diese Anstrengung aber wurde durch die Tapferkeit unserer Truppen
b - Stellung und Lager der Preussen vor dem Kampf E - welche durch Anwesenheit S. Exz. des Freiherrn v. Laudon angefeuert wurden. Der Feind sah sich gezwungen die Waffen zu strecken, nach dem ein großer Teil seiner Truppen niedergemetzelt war.
C - zweite Stellung, nach dem die Preussen  aus ihren Redouten und Verschanzungen vertrieben waren, sowie aus den Buch- und Doctorsberg u. den anderen zwei d. h. Weissbacher und Mühlberg, welche beinahe simultan angegriffen und erstürmt wurden   F-  General Fouquet, in dem er sich mit einem Grenadierbataillon auf die Ebene zurückzog wurde verwundet und mit dem ganzen Bataillon gefangen genommen
c -  zweite Stellung der Preussen auf dem Kirchberg nach ihrem Rückzug von dem Buchberg und  anderen Verschanzungen  G -  Korps des Gen. Wolfersdorf vor der Schlacht.
D - dritte Stellung der Kaiserlichen und Angriff auf den Kirchberg, wo der Kampf ziemlich zäh wurde wegen der vorteilhaften Lage dieses Berges und des Vorhandenseins von mit 2 Palisaden und Fallbrücken versehenen Redouten

Da haben wir 3 Generale und mehr als 8.000 Mann gefangen genommen, dann 67 Geschütze, 42Fahnen, 2 Standarten, zwei silberne Pauken und die Ganze Bagage zur Beute gemacht.


Der Hauptangriff war auf den linken Flügel Fouqués gerichtet. Die Preussen leisteten tapferen Widerstand, der Überzahl der Kaiserlichen waren sie jedoch nicht gewachsen. Das von Fouqué zur Unterstützung beorderte Grenadierbataillon und 250 Husaren unter Oberst v. Rosen konnte die stürmenden Kaiserlichen nicht aufhalten. Oberst v. Rosen wurde gefangen.
Die Überreste des preussischen Flügels zogen sich auf den Kirchberg zurück. Da die Kaiserlichen überall gleichzeitig angriffen, konnte Fouqué seine lange Verteidigungslinie nicht erfolgreich verteidigen.
Die Schanzen auf dem Mühlberg wurden von der Ostseite von Oberstlieutenant Paul Dimich v. Papilla mit 1 Grenadierbataillon, dem IR L. Pálffy und 2 Eskadronen Althan-Dragonern bestürmt, gleichzeitig rückte von der Südwestseite Oberstlieutenant Ameluxen mit dem IR Simbschen und 2 Eskadronen Modena Kürassiern vor.
Der dort stehende GM Seckendorf  wies den 1. Angriff zurück, erhielt noch Unterstützung durch Major v. Koschembahr mit 3 Grenadierkompanien, musste dann aber -  als er in der Flanke angegriffen wurde -  weichen.
GM St. Ignon mit 3 Bataillonen und 10 Eskadronen marschierte nun auf die jenseits des Bober liegenden Höhen, um den Preussen den Rückzuge gegen Schmiedeberg
(heute Kowary/PL) abzuschneiden. Fouqué, der die Bewegung St. Ignons bemerkte, schickte 3 Eskadronen Werner-Husaren über den Bober, um ihm den Rücken frei zu halten, jedoch ohne Erfolg.
Fouqué musste sich letztendlich auf den Galgenberg zurückziehen. Dort und auf dem Kirchberg sammelten sich die preussischen Bataillons um nochmals Widerstand zu leisten.
Laudon ordnete nun seine Truppen in 2 Kolonnen um die Verschanzungen auf dem Galgen- und Kirchberg zu stürmen. Nach Besetzung von Landshut griff die 1. Kolonne den Kirchberg im Rücken an während die zweite vom Dorf Zieder in der Front stürmte. Der Angriff wurde von 12 auf dem Berg Riegel aufgestellten Kanonen wirksam unterstützt.
Der Angriff der  1. Kolonne wurde von einem preussischen Freiwilligen-Bataillon zurückgewiesen. Das nachgerückte IR Laudon unter Oberst Botta stürmte jedoch die Redoute auf dem Kirchberg.
Auch die 2. Sturmkolonne wurde zuerst abgewiesen, wiederholte jedoch den Angriff.
Die Preussen wichen zu ihrem letzten Reduit auf dem Galgenberg. Dort angekommen, sah Fouqué die Unmöglichkeit die Stellung behaupten zu können und entschloss sich über Schreibendorf durchzuschlagen. Als die Preussen den Bober passiert hatten, kam ihnen GM Nauendorf und St. Ignon mit ihren Truppen entgegen.
Fouqué formierte die Reste seiner Truppe zu einem großen Karré. Es gelang ihm den ersten Angriff der Kavallerie abzuweisen, als jedoch die nachgerückte Infanterie eingriff, wurde der Kampf ein zu ungleicher. Oberst Voigt  formierte die Löwenstein Chevauxlegérs und ritt zur Attacke. Es gelang ihnen, das Karré zu sprengen. Fouqués Pferd wurde erschossen und er fiel zu Boden. Die - durch den heftigen Widerstand der Preussen wutentbrannten - Chevauxlegérs fielen über den am Boden liegenden her. Fouqués Diener versuchte ihn mit seinem Leib zu schützen und schrie Zeter und Mordio. Der herbeigeeilte Oberst Voigt  trieb seine Leute auseinander und rettete so Fouqué das Leben. Er bot dem Verwundeten sein Pferd an, was jedoch Fouqué mit dem Hinweis, dass er durch sein Blut die Schabracke und Sattelzeug beschmutzen würde, ablehnte. Voigt sagte darauf, dass sein Sattelzeug unendlich an Wert gewinnen würde, wenn es mit dem Blut eines Helden getränkt wäre (!)
Nachdem Fouqué provisorisch verbunden wurde, brachte man ihn zu FZM Laudon, der ihn mit allen Ehren empfing.

GM Schenkendorf erlitt das gleiche Schicksal und wurde gefangen.
Nach dem die Preussen alle Generäle verloren hatten, versuchte der Rest unter Führung von Oberst v. Below den Wald bei Reussendorf zu erreichen. Es gelang ihnen eine Zeitlang die Angriffe der Kavallerie unter Belgiojoso und Caramelli abzuweisen, wurden jedoch schließlich zur Übergabe gezwungen. Auch dem größten Teil der preussischen Kavallerie gelang es nicht der Gefangenschaft zu entgehen. Nur eine kleine Schar Reiter und einige hundert Mann Infanterie retteten sich nach Jauer (heute Jawor/PL). Auch GM Malachowski fiel in die Hände der Kaiserlichen.

In Gefangenschaft fielen - neben den 3 Generälen - 11 Oberste, 1 Oberstlieutenant, 14 Majors, 46 Hauptleute und 150 Lieutenants; mit den gefangenen Mannschaften insgesamt 8.315 Mann.
Die Kaiserlichen verloren an Toten 18 Offiziere und 750 Mann, verwundet 81 Offiziere und 2.114 Mann. Von den Generälen war FML Podstatzky und GM Ellrichshausen verwundet.

Nach Beendigung der Kampfhandlungen plünderten kaiserliche Truppen Landshut, obwohl diesbezüglich noch vor dem Sturm FZM Laudon strenge Anordnungen erlassen hatte.
Laudon bedauerte die Exzesse seiner Truppen in einem 5 Tage nach dem Treffen herausgegebenen Befehl ausdrücklich und forderte die Generäle auf, die Schuldigen strengstens zu bestrafen. Trotzdem machten viele zeitgenössische Schriftsteller - vor Allem von preussischer Seite - FZM Laudon für diese Vorfälle verantwortlich.

Maria Theresia beglückwünschte FZM Laudon in ihrem Handschreiben vom 29.6. zu dem Sieg über das preussische Korps.

Fouqué wurde nach Wien gebracht, wo ihm FM Batthyányi sein Lustschloss Trautmannsdorf zur Verfügung stellte. Fouqué aber war ein geborener Querulant. Er machte sich sofort daran die Wiener Behörden mit Eingaben zu bombardieren, deren Prüfung und Bearbeitung den Hofkriegsrat eine nicht unbedeutende Zeit kostete. Er weigerte sich, seinen Sold in holländischen Gulden (die einen geringeren Wert als die österreichischen hatten) zu akzeptieren. Zu dieser Maßnahme hatte Wien gegriffen, nach dem ihre Gefangenen von den Preussen in minderwertiger preussischer Münze bezahlt wurden. Friedrich II. beauftragte den Markgrafen Karl v. Brandenburg-Schwedt in der Angelegenheit schriftlich bei Staatskanzler Kaunitz zu intervenieren. Kaunitz ließ eine scharfe Antwort  formulieren, in der er verschiedene Verletzungen des Kriegsrechtes durch die Preussen kritisierte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Fouqué eine neue Runde von Beschwerden eingeleitet. Die Behörden reagierten durch seine Verlegung in den einem Gefängnis ähnlichen Arrest in Karlstadt (heute Karlovac/HR). Die Preussen verlegten darauf einige gefangene kaiserliche Generäle in die Zitadelle von Magdeburg, die Kaiserlichen revanchierten sich durch Verlegung von GL Finck und seiner Kameraden (gefangen bei Maxen am 20.11.1759) in die Burg Kufstein.
Beide Seiten gaben endlich nach und die gefangenen Offiziere konnten wieder ihre angenehmen Verwahrungsorte beziehen.

(1)    E. H. A. Baron de la Motte-Fouqué, geboren am 4.2.1698 in Haag/NL. Stammte aus einer aus Frankreich emigrierten Hugenottenfamilie. Nach dem frühen Tode des Vaters fand die Mutter Aufnahme auf dem Hof von Celle, Fouqué wurde 1706 Page des Fürsten Leopold v. Dessau. 1715 Fähnrich im IR Anhalt-Dessau (Nr.3) in dem er bis zum Kapitän und Kompaniechef avancierte. 1733 heiratete F. in Halle Elisabeth Magdeleine Masson, die ihm im Laufe der Jahre 6 Kinder gebar. Nach dem er 1739 bis 1740 in Dänischen Diensten war, kehrte er nach Preussen zurück und wurde Kommandeur des Füsilierregiments v. Camas (Nr.37). Bei König Friedrich Wilhelm I. beliebt, gehörte Fouqué schon damals zur Tafelrunde des - späteren - Königs Friedrich II. F. nahm an allen bedeutenden Schlachten der Schlesischen Kriege teil, wurde in den 50-ziger Jahren Kommandant der Festung Glatz, die unter seinem Befehl ausgebaut wurde. 1751 Generallieutenant. Im April 1760 zum Domprobst von Brandenburg a.d.H ernannt, behielt er jedoch seine militärischen Funktionen. Im Treffen bei Landshut in Gefangenschaft geraten, aus der er erst nach 3 Jahren im April 1763 entlassen wurde. Seine Niederlage bei Landshut änderte nichts an dem Vertrauen, dass ihm Friedrich II. entgegenbrachte. Nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft weilte Fouqué eine Zeitlang am Hofe des Königs, um sich dann in Brandenburg niederzulassen. Nach längerer Krankheit starb er dort am 3.5.1774 im Alter von 76 Jahren, von seinem König betrauert.
Fouqué war strenggläubiger Protestant, als Kommandant von seinen Untergebenen gefürchtet, da er auch kleine Vergehen streng bestrafte. Seine übermäßige Strenge und Ungeduld wurden von Friedrich II. oft kritisiert. (zurück)

Harald Skala
März 2006

Quellen:
  • W. Edler v. Janko, "Laudon´s Leben", Wien, 1869
  • M. Bertling, "Die Kroaten und Panduren etc.", Dissertation, Berlin 1912
  • Ch. Duffy, "Sieben Jahre Krieg" ,Wien, 2003
  • Kurt v. Priesdorf, "Soldatisches Führertum", Hamburg 1937-42, Bd.1.


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